Stress in Deutschland – Ungleicher Süden

Bayern ist am entspanntesten, Baden-Württemberg am gestresstesten. Das geht aus der Stresslandkarte Deutschland der Techniker Krankenkasse hervor:


(Grafik: Techniker Krankenkasse)

Gerade bei Baden-Württemberg würde mich allerdings noch die Unterscheidung zwischen dem badischen und dem schwäbischen Teil interessieren. Nachdem ich in beiden gelebt habe, kann ich da durchaus gewisse Unterschiede in der Lebensart attestieren.

Recht enspannt lässt es sich noch in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und NRW leben. In den anderen Bundesländern kämpft immerhin rund ein Drittel der Bewohner mit Stressgefühlen. Gehen wir davon aus, dass es sich dabei um negativen Stress handelt, eine bemerkenswerte Anzahl.


Ähnliche Beiträge:
  1. Podcasting in Plain English
  2. Linkschwung mit Nutzwert, 17-2007
  3. Manager und mobiles Arbeiten
This entry was posted in Arbeiten + Arbeitstechnik. Bookmark the permalink.

6 Responses to Stress in Deutschland – Ungleicher Süden

  1. Dennis says:

    Und wer ist deiner Meinung nach in Ba-Wü gestresster? Badener oder Schwaben?

  2. Ich sags ja ungern, Dennis, aber nach meinem Gefühl sind die Badener entspannter. Kommt ein bischen bajuwarischer daher (ich geh jetzt mal in Deckung ;-)

  3. Hm, schade, dass es so etwas nicht für Österreich gibt – oder doch? Zumal uns ja ein gewisse ähnliche Mentalität mit den Bayern nachgesagt wird. ;-)

  4. Ich halte die Grafik nicht für wirklich aussagekräftig bzw. ermuntert sie zu allerlei Mutmaßungen darüber, warum der Stress in Bayern sooo viel geringer sein soll als in Baden-Würtemberg: weil die Bayern lieber Bier trinken statt zu “schaffen”? Weil es in Bayern mehr Zersiedlung, dörfliche Strukturen, unerschlossene Landstriche gibt, in denen man mit dem Begriff “Stress” nichst so recht anzufangen weiß? Was wertschöpfungsintensive Ballungszentren angeht: ich mag irgendwie nicht glauben, dass die Münchener weit weniger gestresst sind als die Stuttgarter. Oder?

  5. Die Baden-Württemberger trinken eher Wein statt Bier, auch nicht schlecht. Und wenn man mal durch die Schwäbische Alb geradelt ist, dann merkt man, dass Zersiedelung, dörfliche Strukturen und unerschlossene Landstriche auch in BaWü gar nicht so selten sind.

    Nachdem ich sowohl Stuttgart als auch München aus eigener Erfahrung kenne, es gibt schon spürbare Mentalitätsunterschiede. Bajuwaren sind schon entspannter drauf. Sogar Münchner – solange sie nicht im Auto sitzen ;-) . Völlig wertfrei, denn alles hat so seine Vorteile.

  6. Paul says:

    Das ist echt eine interessante Sache!

    wusste ich noch gar nicht…

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>