Rubrik: Information Worker | Gadgets | Technologien | Internet 

So kann Interaktion mit dem Netz in Zukunft aussehen: Nahtlos integriert, Projektion dynamischer Echtzeitelemente auf jede Fläche, Gestensteuerung und zur Not tippt man mit der rechten Hand auf der linken:

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Geschrieben von Alexander Greisle am 28. Juni 2009, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Feuilleton 

Fühlen Sie eine gewisse Verbundenheit mit Zeitgenossen, die verbissen in den Blackberry tippen? Ist Koffein genauso wichtig für Ihr Überleben wie die tägliche Dosis RSS-Feeds? Kommt es Ihnen so vor, als ob Giga- und Terrabyte als Maßgrösse ähnlich antiquiert ist wie eine Diskette (Diskette?)? Der Entzug von E-Mail und Handy ist schlimmer als Zahnschmerz?

Dann leiden Sie vielleicht auch unter dem IOS, dem Information Overload Syndrom. Doch sehen Sie selbst:

Satire schrammt manchmal schon arg nahe an der Realität vorbei…

via Berufung Selbständig

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Geschrieben von Alexander Greisle am 22. Juni 2009, Lizenz
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Rubrik: Informationsgesellschaft 

der Stadtpark wird geschlossen…

Update, wieder gelöscht, stattdessen Verweis auf: Einiges passiert, heute

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Geschrieben von Alexander Greisle am 18. Juni 2009, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Adobe ist nicht nur Hersteller von Acrobat und Photoshop, sondern bietet auch leistungsfähige Online-Werkzeuge zur Teamarbeit. Eines davon ist Adobe ConnectNow, welches auf Flash basiert und über den Internetbrowser aufgerufen wird.

Nach der Registrierung steht der Meetingraum mit dem gewählten Namen zur Verfügung. Über diese Meetingraum-URL melden sich die Teilnehmer an. Das ganze kann so konfiguriert werden, dass jede Anmeldung eines Teilnehmers zu einem Meeting genehmigt werden muß. Die Meetingraum-URL bzw. der Name bleibt übrigens immer identisch.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. Juni 2009, Lizenz
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Rubrik: Innovation | Neue Arbeitsformen 

Manches ist nicht erst seit heute so…

“Wohin ich auch zu gehen gedenke, so muss ich doch erst immer einen Schlagbaum der Gewohnheit frei machen, so sorgfältig hat sie alle unsere Straßen verrammelt.”

Michel de Montaigne (1533 – 1592), französischer Schriftsteller

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Geschrieben von Alexander Greisle am 11. Juni 2009, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Internet | Medienkompetenz 

Manche alte Herren des Zeitmanagement empfehlen: das ganze Technikzeugs ignorieren. Das würde viel Zeit sparen.

Kann man machen, muß man nicht. Man kann auch seine Methoden und Gewohnheiten anpassen, nachdem man ausprobiert (!) hat, ob eine neue Technologie einen persönlichen Nutzen bringt. Das wäre dann die positive Einstellung. Denn es geht nicht darum Zeit zu sparen, sondern darum, Zeit zielführend zu nutzen.

NZZ Online: Nicht mehr abschalten können

“Einfach mal abschalten” ist ein sehr richtiger Tipp. Die Betonung liegt allerdings auf “mal” und nicht darauf, Neues erst gar nicht einzuschalten.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 10. Juni 2009, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Waren Sie über Pfingsten im Urlaub? Wenn ja, dann hätte Ihnen vielleicht die folgende Seite geholfen. Wenn der Urlaub noch ansteht, dann kommt sie ja noch nicht zu spät:

The Universal Packing List – Generate a custom packing list for any journey!

via twitter

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Geschrieben von Alexander Greisle am 8. Juni 2009, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Das work.innovation Blog hat ein Geschwisterchen bekommen: die CoWorking News.

Geburtshelfer sind Florian Rustler (creaffective) und Felix Schürholz (ideengeber.org). Wir wollen in diesem Online Magazin über neue, flexible Arbeitsorte für kleine Unternehmen und Freiberufler berichten.

CoWorking ist ein Trend, der – mal wieder – aus den USA langsam herüberschwappt. CoWorking beschreibt eine neue Art der Zusammenarbeit von mobil und selbständig arbeitenden Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich neben dem gemeinsamen Verständnis vor allem auch in Arbeitsorten manifestiert. Ein Verzeichnis solcher CoWorking-Locations im deutschsprachigen Raum haben wir in die CoWorking-News integriert.

Input willkommen

Wer CoWorking-Plätze kennt, die im CoWorking-Verzeichnis noch nicht enthalten sind, sollte uns diese Information bitte zukommen lassen. Wer in der Szene aktiv ist und die CoWorking News mit Beiträgen unterstützen will – jederzeit gerne. Und falls jemand das Projekt förderwürdig findet und uns sponsoren will – ebenfalls jederzeit gerne :-).

Die ersten Artikel

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Geschrieben von Alexander Greisle am 5. Juni 2009, Lizenz
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Rubrik: Informationsgesellschaft | Medienkompetenz 

Anhand aktueller politischer Diskussionen kann man schön sehen, dass die digitale Spaltung mitten durch unsere Gesellschaft geht. Völlig überraschend scheint die Politik der Widerstand gegen das Internet-Sperrgesetz der großen Koalition getroffen zu haben. Dabei hätte man damit angesichts der vergangenen Klagefluten vor dem Bundesverfassungsgericht rechnen können. Schön gesagt bei Spiegel Online

“Dass die Unterzeichner der Petition gegen das Filtergesetz es wagen, Vernunft und Bürgerrechte sogar unter dem Risiko, als Päderastenfreunde gebrandmarkt zu werden, zu verteidigen, ist eine Entwicklung, die es eigentlich zu feiern gälte. Hier setzen sich Menschen für sinnvolle Gesetze und demokratische Grundprinzipien ein, teils schamloser öffentlicher Diffamierung zum Trotz. Das passt besser zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes als jede Sonntagsrede.”

Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist – warum sollte es das auch sein, es ist ja kein Paralleluniversum – zeigt auch die Tatsache, dass hier um die Prinzipien des Grundgesetzes gekämpft wird. Gerade auch solche, die in den letzten Jahren immer mehr abgeschliffen wurden. Grundrechte sind nicht dazu da, dass sie in politischen Diskussionen gegeneinander ausgespielt werden. Sie sind auch nicht dazu da, ihre Grenzen auszutesten. Sie sind der Rahmen, in dem sich die Gestaltung zu bewegen hat.

Es geht aktuell darum, ob es reicht, in einem Anfall von Aktionismus durchsichtige Deckmäntelchen mit kaum absehbaren Nebenwirkungen über Perverses zu hängen oder ob man wirklich etwas tut.

Im konkreten Fall: Anstelle einer unkontrollierbaren Internet-Sperrinfrastruktur wäre der rechtsstaatliche Weg, dessen Mittel effizient einsetzen: Den Schmutz entfernen – anstatt ihn unter den Teppich zu kehren. Dazu braucht es weder eine Gesetzesflut noch staatliche Sperrinfrastrukturen noch polemische Diskussionen. Das kann man einfach tun, sogar sehr erfolgreich.

Wenn das aus Ressourcen- (z.B. knappe Planstellen und/oder fehlendes Wissen) oder Verfahrensgründen (z.B. lahmarschige internationale Rechtshilfe) staatlicherseits nicht gut genug möglich sein sollte, dann führt die aktuelle Diskussion erst recht ins Leere. Dann müssen wir über gesellschaftliche, oder vielleicht eher: politische, Prioritäten diskutieren.

Um nochmal den Bogen zu spannen: Was ist das Internet? Es ist eine Infrastruktur, eine Technologie. Nicht grundsätzlich gut, nicht grundsätzlich böse. Letztlich nichts weiter als eine Art Straßennetz, aber doch mit wesentlichen Unterschieden: Durch das Netz wird vieles enorm schnell und öffentlich diskutiert. Quasi eine Volksabstimmung mit den Füßen. Wie wollen wir als Gesellschaft damit umgehen?

Hoffentlich wird es Usula von der Leyens ungewollter Verdienst sein, diese Diskussion auf Geschwindigkeit zu bringen. Hoffentlich wenigstens das, denn für etwas anderes ist ihr Internet-Sperrvorstoß nicht ansatzweise zu gebrauchen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 3. Juni 2009, Lizenz
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