Manche alte Herren des Zeitmanagement empfehlen: das ganze Technikzeugs ignorieren. Das würde viel Zeit sparen.
Kann man machen, muß man nicht. Man kann auch seine Methoden und Gewohnheiten anpassen, nachdem man ausprobiert (!) hat, ob eine neue Technologie einen persönlichen Nutzen bringt. Das wäre dann die positive Einstellung. Denn es geht nicht darum Zeit zu sparen, sondern darum, Zeit zielführend zu nutzen.
NZZ Online: Nicht mehr abschalten können
“Einfach mal abschalten” ist ein sehr richtiger Tipp. Die Betonung liegt allerdings auf “mal” und nicht darauf, Neues erst gar nicht einzuschalten.
Ähnliche Beiträge:


Na ja, ich denke der Artikel ist genau nach dem Geschmack der Zielgruppe der NZZ. Die Zeitung bedient halt das, was die Leser wollen. Technik = Schnickschnack. Ich kann nicht richtig mit neuen Techniken umgehen, also taugen sie auch nichts. So etwas nennt man im allgemeinen Ignoranz. Und ehrlich gesagt: Mich nervt so was granatenmäßig, wie man im Schwäbischen sagt.
Ja, mich auch. Die alten Herren des Zeitmanagements sind halt in ihrer Welt gefangen. Kann man an den Seiwert-Büchern sehen. Die Kapitel zu Hilfsmitteln (geschweige denn die zu den Methoden…) sind in den Büchern jüngeren Datums nicht viel moderner als in den Auflagen, die ich vor 15 oder 20 Jahren in der Hand hatte.
Widerkäuen ist auch ein Ernährungsprinzip…
Sie bringen das hier sehr gut auf den Punkt. Ja es ist wie bei den meisten Dingen im Leben “die Menge macht das Gift”. Der richtige Umgang bzw. die richtige Verwendung ist das alles entscheidende.
Da kann ich mich nur anschließen. Ich kann mir z.B. nur ansatzweise vorstellen, wieviel Zeit früher die Literaturrecherche für eine wissenschaftliche Arbeit gefressen hat, als man sich noch mühsam durch Karteikärtchen ackern durfte – während es heute weltweit vernetzte elektronische Datenbanken gibt, die es mit erlauben, in Sekundenschnelle auch in den USA nach dem gewünschten Text zu suchen. Auch das Internet als Informationsquelle, Arbeitsmittel und Kommunikationsplattform können eigentlich nur noch Ignoranten, die es nicht besser wissen, verteufeln.
Zustimmen kann ich dem Artikel insofern, als der Druck, ständig erreichbar sein zu müssen, mit Sicherheit alles andere als gesund ist und vermutlich auch nicht das, was wir uns von den elektronischen Helfern erträumt haben – nämlich Arbeitserleichterung. Das kann man aber nicht den jeweiligen Geräten anlasten – es ist vielmehr Aufgabe der Nutzer, sich dazu entsprechend zu verhalten, Grenzen zu setzen und selbst festzulegen, wann und wie die technischen “Spielzeuge” zum Einsatz kommen sollen. Letztlich ist jede Technik immer nur so gut wie der, der sie benutzt.