Akustik ist zentraler Erfolgsfaktor für offene und flexible Arbeitswelten

Einen sehr lesenswerten Leitfaden zur akustischen Gestaltung von Kindertagesstätten hat das Umweltministerium Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IBP veröffentlicht. Akustische Gestaltung in Kindertagesstätten im work.innovation-Blog? Ja, denn erstens ist auch ein Kindergarten ein Arbeitsplatz und zweitens kann man daraus kann einige Anregungen für die Gestaltung akustisch attraktiver Büroumgebungen ziehen.

Gerade belebte Orte wie Kindertagesstätten, Großraumbüros oder CoWorking-Orte leiden oft unter schlechter Akustik. Das führt nicht nur zu Konzentrationsstörungen, es kann auch die Vertraulichkeit beeinträchtigen und, wenn man dem dauerhaft ausgesetzt ist, regelrecht krank machen. Es lohnt sich also, nicht nur im Sinne der Qualität der Arbeitsorte, einen Blick auf die Akustik zu werfen.

Bei akustischen Betrachtungen sollte man auf verschiedene Aspekte achten:

  • die Nachhallzeit für die Sprachverständlichkeit
  • den Schallschutz von Wänden und Türen
  • den Trittschallschutz von Fußböden und Decken
  • den Schallschutz von Außenbauteilen und Fenstern
  • die Geräuschkulisse von haustechnischen Anlagen und IT-Equipement

Der Leitfaden gibt in kompakter Form Hinweise für die Gestaltung. Ein, etwas technisch gehaltenes, Glossar mit den wichtigsten Begriffen rundet das 19-seitige Werk ab. Wesentliche Planungshinweise fasst diese Checkliste zusammen:

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(Quelle: “Lärmschutz für kleine Ohren. Leitfaden zur akustischen Gestaltung von Kindertagesstätten”, Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und Umweltministerium Baden-Württemberg, 2/2009)


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One Response to Akustik ist zentraler Erfolgsfaktor für offene und flexible Arbeitswelten

  1. Akustik und Raumakustik sind nicht nur ein ein Erfolgsfaktor sondern immer mehr eine zwingende Notwendigkeit.

    In der Einrichtung moderner Arbeitswelten ist ohne akustische Optimierung eigentlich kein Arbeiten mehr möglich. Gleichermaßen gilt dies für Umgebungen in denen gelehrt, gelernt, geplant, kommuniziert oder produziert wird.

    Leider wird dem Menschen an sich noch zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet, eine Raumbetrachtung zur optimalen Nutzung vernachlässigt und somit die Raumakustik in den Entwurfsprozess nicht mit einbezogen.

    Mehr dazu auch unter:

    http://duesseldorf.business-on.de/laerm-macht-krank_id13519.html

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