Rubrik: Innovation | Neue Arbeitsformen 
“Das Einzige, was an [m]einem Schreibtisch entsteht, sind Kreuzschmerzen.”
Frank Schätzing, Bestsellerautor

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Geschrieben von Alexander Greisle am 27. Februar 2010, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen | Informationsgesellschaft 

Eine interessante Debatte mit unterschiedlichen Stimmen und Statements hat das lesenswerte neue Online-Magazin TheEuropean gestartet.

Ein sehr lesenswerter Beitrag von Hanno Burmester trägt den Titel Arbeit ist nicht gleich Arbeit und beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, dass nicht-schöpferische Arbeit bisher unseren Wohlstand gesichert hat, diese aber auf dem absteigenden Ast ist.

Derzeit sind bei der Debatte ausserdem mit von der Partie: Ursula von der Leyen, die Ihre Ansichten des Wandels der Arbeit beschreibt und ich mit den Innenansichten eines New Workers.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. Februar 2010, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Sind “wir” die Zukunft der Arbeit? Natürlich, aber in welcher Form? Haben alte, zentrale Firmenstrukturen jetzt und in Zukunft tatsächlich ausgespielt? Was kommt?

Markus Albers, der schon das Buch Morgen komm ich später rein geschrieben hat, hat zehn Thesen aus Diskussionen und Gesprächen abgeleitet:

  1. Es gibt keine verlässliche Lebensplanung mehr
  2. Die Jungen stehen den starren sozialen Strukturen mehr als skeptisch gegenüber
  3. Die Arbeit findet nicht mehr hauptsächlich in den Büros statt
  4. Individualität als Lebensziel wird immer wichtiger
  5. Das Internet ermöglicht umwälzende neue Kommunikations- und Bildungsmöglichkeiten
  6. Beruf wird endlich Berufung und das aus Leidenschaft
  7. Personal Branding ist wichtiger als mit einmal gelerntem zu funktionieren
  8. Wir werden damit glücklicher
  9. Wir werden dort arbeiten, wo wir uns wohl und zufrieden fühlen
  10. Weil wir uns dabei verstärkt die Sinnfrage stellen wird soziales Engagement zunehmen.

Diesen Thesen geht er in seinem neuen Buch nach: Meconomy. Wie wir in Zukuft leben und arbeiten werden – und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen.. Markus beschreibt einen Entwurf für die Zukunft der Arbeit, die sehr selbstbestimmt und positiv ist, aber mit deutlich weniger Sicherheit auskommen muß. Und die natürlich ihre eigenen Herausforderungen hat, für die wir uns besser heute schon fit machen.

“Manchmal müssen wir aus der Bahn geworfen werden, um zu wissen, wo es hingehen soll. Spätestens die Weltwirtschaftskrise hat uns die Grenzen vieler Werte und Regeln aufgezeigt, die noch unseren Eltern Sicherheit und Verlässlichkeit boten: der tägliche Weg ins Büro? Der lebenslange Job? Die großen Unternehmensmarken? Die Altervorsorge? Marode oder hinfällig. Stattdessen erwartet uns ein Leben, das wir schon seit einigen Jahren vorgeschmeckt haben, das wirklich zu kosten uns aber immer zu risikoreich erschien. Ein Leben, das uns Freiheiten, Entscheidungsoptionen und Wege der Selbstverwirklichung eröffnet, die noch vor kurzem undenkbar waren.”

Was bedeutet das für den Einzelnen? Mehr Verantwortung, sicher, mehr temporäre Unsicherheit. Aber auch mehr Freiheiten, mehr Selbstbestimmung, mehr Zufriedenheit – wenn wir uns darauf einlassen. Nicht unbedingt weniger Abhängigkeiten. War man früher vom Wohl und Wehe des Arbeitgebers abhängig, so ist man es jetzt von seinen Auftraggebern. Mit einem Unterschied: Man kann bewußter und besser steuern und gegensteuern. Die Herausforderung ist, dass wir wieder viel mehr zu den aktiven Gestaltern unseres Lebens werden.

Das ist nicht einfach und deshalb will Albers mit seinem Buch Mut machen:

“’Meconomy’ ist dabei ein unbedingter Aufruf zur Tätigkeit. Ein optimistischer Gegenentwurf zu Weltuntergangsszenarien, Krisendepression und Passivitätslehren von ‘Durchtauchen’, Aushalten und Abwarten. Es ist ein Lebensbaukasten – die Aufforderung, seine Existenz nicht zu erleiden, sondern aktiv zu formen.”

Ich mag diesen Ansatz.

Das Buch zeigt einen realistischen Entwurf für ein Leben in der neuen Arbeitswelt. Meconomy ist ein Impulsgeber, ein Nachdenkbuch. Abzuarbeitende Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden Sie nicht – die kann es ja in einer individuellen Welt auch gar nicht geben, oder? -, praktische Anregungen dagegen jede Menge.
Was noch zu sagen bleibt: Angereichert mit vielen Interviews mit Persönlichkeiten, die diesen Lebensstil heute schon pflegen, und mit Expertenstatements liest sich das Buch sehr flüssig.

Selbst am Bildschirm, denn das Buch ist als E-Book erschienen. Ein mutiger, aber für dieses Thema durchaus konsequenter Test. Ich finde es durch Format und Layout angenehm auf dem Bildschirm zu lesen. Aber das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, deshalb: auf totes Holz dürfen Sie das Buch natürlich auch drucken ;-).

Vorteilsaktion bis zum 04.02.2010

Damit Sie auch einen Einblick in die Meconomy verschaffen können, bietet Markus Albers allen Lesern des work.innovation Blog bis zum 04.02.2010 das Buch zum Sonderpreis von 5,99 Euro (statt 9,99 Euro) über seinen Buchshop an. Geben Sie dazu bei der Bestellung im Shop auf meconomy.me nach dem Klick auf den Bestellbutton den Discount-Code “WorkInnovation” (ohne Anführungszeichen) ein.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. Januar 2010, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Brauchen wir noch traditionelle Büros? 350 Unternehmen hat der amerikanische TK-Anbieter RingCentral dazu befragt.

Nur noch 15 % der Befragten arbeiten ausschließlich im Büro. Alle anderen arbeiten zumindest teilweise an unterschiedlichen Orten, knapp 40 % haben sogar nur noch ein virtuelles Büro. Deutlich über die Hälfte der Beschäftigten arbeiten mehr als die 50 % ihrer Zeit nicht im Büro. Geht es um die Arbeitsorte für neue Beschäftigte, dann planen nur noch 12 %, dass diese vor Ort im Büro arbeiten. 22 % der neuen Beschäftigten sollen Zuhause arbeiten, für 57 % wird ein rein virtuelles Büro bereitstehen.

Charts und Auswertungen können Sie hier öffnen (pdf).

Sicher, ganz übertragbar sind die Ergebnisse nicht. Zum einen wurden die befragten Unternehmen nicht empirisch ausgewählt, zum anderen ist der Ort des Geschehens die USA. Dort ticken die Uhren bekanntlich etwas anders, meist schneller. RingCentral, Verfasser der Studie, ist ein Anbieter eines “cloud-based phone system” (auch nicht uninteressant). Entsprechend sind die Ergebnisse zu interpretieren. Mein Eindruck ist aber, dass die Ergebnistendenz durchaus stimmig ist.

Was bedeutet das? Zum einen spielt die technischen Ausstattung für die zunehmend virtuelle Kommunikation eine wichtige Rolle. Zum anderen, für die regelmässigen Leser dieses Blogs sicher nichts Neues, müssen sich Büros verändern.

Schreibtische für die mehr oder weniger konzentrierte Einzelarbeit verlieren in diesem Szenario an Bedeutung. Bisher der Schwerpunkt, werden Schreibtischansammlungen zukünftig immer mehr ein Addon in Bürolandschaften sein.

Verstärkt werden wir unterschiedliche Räume für verschiedene Kommunikationsanlässe und -ziele benötigen. Das schließt natürlich die Teilnahme der unterwegs oder außerhalb arbeitenden Kolleginnen und Kollegen ein. Für ein Brainstorming ist ein anderes räumliches Setting und sind andere Werkzeuge hilfreich als beispielsweise für ein formelles Gespräch zwischen Chef und Mitarbeiter.

Ein dritter Aspekt ist die Rolle der Räumlichkeiten für die Identifikation der Mitarbeiter mit der Firma und den Kolleginnen und Kollegen. Damit die zunehmende Virtualisierung und Mobilität nicht zu einer Entfremdung führt, sind neben Unternehmenskultur und Führung (die sich durch diese Tendenzen natürlich verändert) auch die physischen Treffpunkte, die Büros, ein hilfreiches Werkzeug. Das betrifft sowohl deren Gestaltung als auch die Beteiligung der Mitarbeiter dabei.

Spätestens beim nächsten Umzug, Um- oder Neubau sollten Sie diese Aspekte mit berücksichtigen. Eine Büro- und Arbeitsumgebung baut man schließlich nicht alle paar Monate neu…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 15. Dezember 2009, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Einen sehr lesenswerten Leitfaden zur akustischen Gestaltung von Kindertagesstätten hat das Umweltministerium Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IBP veröffentlicht. Akustische Gestaltung in Kindertagesstätten im work.innovation-Blog? Ja, denn erstens ist auch ein Kindergarten ein Arbeitsplatz und zweitens kann man daraus kann einige Anregungen für die Gestaltung akustisch attraktiver Büroumgebungen ziehen.

Gerade belebte Orte wie Kindertagesstätten, Großraumbüros oder CoWorking-Orte leiden oft unter schlechter Akustik. Das führt nicht nur zu Konzentrationsstörungen, es kann auch die Vertraulichkeit beeinträchtigen und, wenn man dem dauerhaft ausgesetzt ist, regelrecht krank machen. Es lohnt sich also, nicht nur im Sinne der Qualität der Arbeitsorte, einen Blick auf die Akustik zu werfen.

Bei akustischen Betrachtungen sollte man auf verschiedene Aspekte achten: (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 2. November 2009, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen | Service 

Vor einem Monat hatte ich schon mal über die neue Dienstleistung der virtuellen persönlichen Assistenten berichtet. Jetzt hatte ich die Gelegenheit, ein kleines Interview mit Bastian Köhnert zu führen. Bastian ist einer der Gründer des ersten deutschen Anbieters von VPA-Dienstleistungen: strandschicht.

Hallo Bastian. Schön, dass Du Zeit für ein kleines Interview hast. Koordiniert haben wir das ohne eine virtuelle persönliche Assistentin. Was sind VPAs überhaupt?

Virtuelle Persönliche Assistenten unterscheiden sich in zwei wichtigen Punkten von einem klassischen Assistenten oder einer Aushilfe: (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 27. Oktober 2009, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

CoWorking, mal wieder so ein Schlagwort. Was bedeutet es? Letztlich geht es darum, kleinen UnternehmerInnen und FreiberuflerInnen optimale, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Arbeitsorte anzubieten. Ziel ist es dabei nicht primär, einen warmen, trockenen Platz zu schaffen. Vielmehr geht es darum, ein Modul anzubieten, das den Nutzern hilft, ihr Unternehmen voran zu bringen. Dazu gehört das Netzwerk und die Kultur eines CoWorking-Ortes genauso wie ein kreativitäts- und kommunikationsförderliches Arbeitsplatzmenü und ein sehr flexibles Nutzungskonzept. Denn warum soll ich, wenn ich hoffentlich einige Tage der Woche unterwegs bin um Geld zu verdienen, Miete für einen dann leer stehenden Büroraum zahlen?

Momentan ist das CoWorking-Zentrum Deutschlands sicher Berlin. Dort exisiteren seit einem guten Jahr diverse Orte. Aber auch in anderen Städten Deutschland gibt es bereits CoWorking Orte, einen Überblick gibt das CoWorking Verzeichnis.

Trotzdem: Noch ist die Landkarte dünn besiedelt. In vielen großen und mittleren Städten Deutschlands haben sich in den letzten Monaten Initiativen gebildet, die momentan in frühen Konzeptions- bzw. Umsetzungsphasen sind.

Deshalb haben wir von den CoWorking News eingeladen und am kommenden Montag ist es soweit: Viele der deutschen CoWorking-Initiativen treffen sich im Workflow Meiningen zum gemeinsamen Gedankenaustausch. Alle anwesenden Projekte sind momentan in frühen Planungsphasen. Deshalb sind natürlich die Herausforderungen und die offenen Fragen oft identisch. Wenn man also über Co Working nachdenkt, was liegt näher, als gemeinsam daran zu arbeiten?

Angekündigt haben sich:

In den CoWorking News werden wir berichten…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 1. Oktober 2009, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen | Service 

Sie müssen alles selber erledigen? Müssen Sie nicht. Es gibt seit kurzem die ersten deutschen Virtuellen Assistenten. So virtuell sind sie allerdings gar nicht, es sind Menschen aus Fleisch und Blut, mit hervorragenden Sprachkenntnissen, nur die Kommunikation findet virtuell statt. Weil die Assistenten und Assistentinnen nicht persönlich vor Ort sitzen, sind sie günstig: Zwischen zehn und fünfzehn Euro pro Arbeitsstunde muß man aktuell einkalkulieren.

Dafür schaffen sie alles weg, was langweilige Routine oder lästig ist und die Aufgabenliste verstopft. Die Wirtschaftswoche berichtet: Arbeitserleichterung. Wie Virtuelle Persönliche Assistenten das Sekretariat ersetzen. Gerade für kleine Unternehmer eine sehr interessante Option, um die lästigen und unproduktiven Jobs loszuwerden und mehr Zeit für das eigentlich Wichtige freizuschaufeln.

Ein deutscher Anbieter ist strandschicht.de. Die Macher sitzen in Berlin, die Assistenten und Assistentinnen in Polen. Zum Einführungspreis von 5 statt 10 Euro pro Stunden können Sie im Moment testen, ob Sie die Qualität und die neue Art, Ihre To-Do-Liste zu leeren überzeugt.

Sie wissen spontan gar nicht, was Sie delegieren könnten oder sind skeptisch, ob es wirklich was bringt? Lassen Sie sich vom praktischen Test von Markus Albers inspirieren.

P.S.: Ein Interview mit Bastian Kröhnert, einem der Gründer von strandschicht.de, gibt es in den nächsten Tagen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 28. September 2009, Lizenz
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Rubrik: Innovation | Neue Arbeitsformen | Feuilleton 
“Unsere Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen, wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen”

Johann Wolfgang von Goethe, 1808

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Geschrieben von Alexander Greisle am 11. August 2009, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen | Informationsgesellschaft 
“Is your critical mind eager to change the world? Do you think there are new and better ways to work and live?”

Kein geringer Anspruch, den sich die sechs Initiatoren von Palomar5 da gesetzt haben. Das spannende Format – 30 Digital Natives arbeiten sechs Wochen am Stück gemeinsam an ihren Visionen zum Leben und Arbeiten in der Zukunft – verspricht viel. Sie merken, ich bin gerade sehr begeistert:

Wer sechs Wochen vor Ort intensiv an den Zukunftsthemen arbeiten will, der kann sich hier bewerben.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 7. August 2009, Lizenz
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