Rubrik: Information Worker | Technologien 

60 % der Internetnutzer lesen immer öfters am Bildschirm. Das ist das Ergebnis einer Studie von eResult, die dazu 600 Personen befragt haben. Ältere Usability-Studien liefern hier ein deutlich anderes Bild, aber sie sind eben älter. Unlogisch erscheint diese neue Zahl nicht, da sich sowohl das Nutzungsverhalten als auch die technologischen Voraussetzungen in den letzten Jahren rasant verändert haben.

Auf dem shopbetreiber-Blog liefert der Autor der Studie, Thorsten Wilhelm, ein paar mögliche Gründe für diese Entwicklung:

  • Mobile Technologien werden zum Lesen verwendet, ohne dass immer und überall ein Drucker zur Verfügung steht
  • Texte im Internet sind oftmals kürzer, z.B. in Blogs
  • Reichweitenstarke Webseiten liefern verstärkt kurze Statusmeldungen

Wenn ich mich beobachte, dann kann ich diese Ergebnisse durchaus bestätigen. Bei mir gar nicht mal aus den genannten drei Gründen sonder eher aus praktischen Überlegungen: Digitale Texte haben einfach viele Vorteile, Informationen sind heute viel schnelllebiger und das Ausdrucken nur zum Lesen ist mir oft zu unpraktisch bzw. Papier, Toner und Platz in der Papiertonne nicht wert.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 3. März 2010, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Technologien 

Statt langer Rede eine gelungene Präsentation auf Slideshare:

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Geschrieben von Alexander Greisle am 5. November 2009, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Technologien 

Vor etwa eineinhalb Jahren hatte ich hier im Blog schon mal eine Vision skizziert, den Personal Communicator als zentrale Instanz des Online-Lebens.

Inzwischen gibt es mit Mozilla Raindrop, Google Wave, Pio.io oder auch mit der Aggregation innerhalb von Facebook verschiedene Ansätze auf dem Weg dorthin. Gerade erreicht mich die Frage, was ich denn von all diesen Diensten halte.

Kurze Antwort: Viel.

Das Arbeitsleben ist heute ein virtuoses Spiel mit den unterschiedlichen synchronen und asynchronen Kommunikationsmedien, online und offline. Das ist anstrengend und verwirrend, weshalb viele immer noch E-Mail für alles nutzen.

Eine Art “Personal Communicator (PC)” ist deshalb eine sehr hilfreiche und wünschenswerte Sache: Alle Kommunikationskanäle laufen in diesem Werkzeug zusammen. Es hat alle notwendigen Verwaltungswerkzeuge um die ein- und ausgehenden Informationen zu kanalisieren und zu filtern. Idealerweise berücksichtigt ein solches Werkzeug den Onlinestatus und den Arbeitskontext der Kommunikationspartner.

Beispiel: Ist der Absender einer Mail gerade in Skype online, dann könnte das Tool anstelle einer Antwortmail automatisch eine Skype-Chatnachricht abschicken, sofern der Empfänger für den aktuellen Arbeitskontext zugelassen hat. So werden die typischen langen E-Mail-Kaskaden vermieden und beispielsweise kurze Nachfragen sind direkt und persönlich möglich. Das wäre eine deutliche Effizienzsteigerung und reduziert gleichzeitig die E-Mail-Fluten.

Anderes Beispiel: Ein automatischer Interessenfilter des Tools fischt eine für mich spannende Nachricht aus dem Web 2.0 und zeigt sie mir symbolisch oder farblich gekennzeichnet im Eingangsfach des Personal Communicator an. Eine Menge Such- und Beobachtungsarbeit würde mir so abgenommen, ich bräuchte keinen RSS-Reader und keinen speziellen Twitterclient, keine eigene Facebook- und Xing-Seite mehr. Eine enorme Arbeitserleichterung. Zusätzlich bietet der “PC” natürlich Kommentarfunktionen und die Kontaktaufnahme (natürlich wieder den Status des Gegenüber berücksichtigend) an, die sinnvollen “next actions” passend zur Meldung sozusagen.

Ich bin überzeugt, dass die unterschiedlichen Kommunikationskanäle nicht einfach so verschwinden werden. Sie haben zu unterschiedliche Stärken und Schwächen, auch wenn wir das bei E-Mail oft genug vergessen. Ein einfaches Zusammenspiel der Werkzeuge existiert nicht bzw. ist für die Masse der Anwender nicht einfach genug. Obwohl wir alle über E-Mail-Fluten jammern, machen wir doch nichts anders. Die Werkzeuge sind sehr in den Arbeitskulturen der jeweiligen Generationen verankert, Verhaltensweisen antrainiert.

Gerade deshalb: Raindrop, Wave und Pip.io haben das Zeug dazu, ein Dach über allen Kommunikationskanälen zu sein und so – wer weiß – auch das Kommunikationsverhalten zu verändern. Neben den Hard Facts, den tollen neuen Möglichkeiten, wird es erfolgsentscheidend sein, wie gut die Tools Brücken bauen zwischen dem alten, bekannten und den kombinierten neuen Möglichkeiten.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 3. November 2009, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Gadgets | Technologien | Internet 

So kann Interaktion mit dem Netz in Zukunft aussehen: Nahtlos integriert, Projektion dynamischer Echtzeitelemente auf jede Fläche, Gestensteuerung und zur Not tippt man mit der rechten Hand auf der linken:

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Geschrieben von Alexander Greisle am 28. Juni 2009, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Technologien 

Digitaler Archivierung und elektronisches Dokumentenmanagement kann gerade in Kombination mit einer (halb-)automatischen Ablaufsteuerung eine Menge organisatorisches Potenzial heben. Da digitale Informationen jedoch grundsätzlich manipulationsanfälliger sind, müssen einige Grundsätze beachtet werden. Der VOI - Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. hat seine Grundsätze zur revisionssicheren elektronischen Archivierung aktualisiert:

  1. Jedes Dokument muss nach Maßgabe der rechtlichen und organisationsinternen
    Anforderungen ordnungsgemäß aufbewahrt werden
  2. Die Archivierung hat vollständig zu erfolgen – kein Dokument darf auf dem
    Weg ins Archiv oder im Archiv selbst verloren gehen
  3. Jedes Dokument ist zum organisatorisch frühestmöglichen Zeitpunkt zu
    archivieren
  4. Jedes Dokument muss mit seinem Original übereinstimmen und unveränderbar
    archiviert werden
  5. Jedes Dokument darf nur von entsprechend berechtigten Benutzern eingesehen
    werden
  6. Jedes Dokument muss in angemessener Zeit wiedergefunden und reproduziert
    werden können
  7. Jedes Dokument darf frühestens nach Ablauf seiner Aufbewahrungsfrist
    vernichtet, d.h. aus dem Archiv gelöscht werden
  8. Jede ändernde Aktion im elektronischen Archivsystem muss für Berechtigte
    nachvollziehbar protokolliert werden
  9. Das gesamte organisatorische und technische Verfahren der Archivierung
    kann von einem sachverständigen Dritten jederzeit geprüft werden
  10. Bei allen Migrationen und Änderungen am Archivsystem muss die Einhaltung
    aller zuvor aufgeführten Grundsätze sichergestellt sein

Erläuterungen zu den einzelnen Grundsätzen finden Sie in den Merksätzen des VOI (pdf, 25 kb)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 5. Mai 2009, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Gadgets | Technologien 

Interessante Bücher immer dabei, neue Funktionalitäten rund um das Lesen, bequem neuen Lesestoff beziehen, sofort und überall. E-Book-Reader versprechen eine neue Welt des Lesens und ich bin mir sicher, dass sie in den nächsten Jahren nicht nur die technikaffine Internet-Generation überzeugen werden. Wie immer bei neuen Medien liegt der Charme nicht darin, alte Gewohnheiten auf neue Medien zu übertragen…

Kommende Gerätevielfalt

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Januar 2009, Lizenz
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Rubrik: Gadgets | Technologien 

Viel Spaß beim Bericht von der Consumer Electronics Show vom Sender CBS:

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Geschrieben von Alexander Greisle am 18. Januar 2009, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen | Technologien 

“Green” ist eines der aktuellen Mega-Schlagworte. Sei es “Green Office”, “Green IT” oder “Green Building”. Alle diese Konzepte rechnen sich in Unterhalt und Umweltschutz. Neu- und Umbauten oder abgelaufene Abschreibungszeiträume sind ideale Zeitpunkte um hier aktiv zu werden – im Home Office genauso wie in der Firma.

Doch so lange müssen Sie gar nicht warten: Beginnen Sie mit einfachen, kostengünstigen Maßnahmen sofort. (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 7. Januar 2009, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen | Usability + Ergonomie | Technologien 

197,43 Euro. Das ist die Differenz im dreijährigen Stromverbrauch im Vergleich des energieeffizientesten Farblaser zum schlechtesten. Zugegeben, mit durchaus unterschiedlichen Leistungsdaten, aber vielleicht brauchen Sie die High-End-Lösung ja gar nicht wirklich und sparen lieber ein paar zusätzliche Euro?

In der Datenbank der Initiative EnergieEffizienz finden Sie eine Menge Geräte. Im Gegensatz zu vielen anderen Testlisten sortiert nach Stromkosten:

“Office-TopTen enthält aktuell 2250 Bürogeräte in acht verschiedenen Kategorien. Bei 487 Geräten liegen Verbrauchsdaten zur Berechnung von Strom- und Lebenszykluskosten vor.”

Neben den erwähnten Farblasern fallen darunter alle anderen Druckerkategorien, Multifunktionsgeräte, Faxgeräte, Kopierer, Scanner, PCs und Notebooks sowie Monitore.

Vielleicht ja einen Besuch wert, wenn Sie demnächst wieder ein Gerät anschaffen?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 6. Januar 2009, Lizenz
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Rubrik: Feuilleton | Technologien 
“Eine Maschine kann die Arbeit von fünfzig gewöhnlichen Menschen leisten, aber nicht einen einzigen außergewöhnlichen ersetzen.”

Elbert Hubbard, amerikanischer Schriftsteller, 1856 – 1915

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Geschrieben von Alexander Greisle am 13. September 2008, Lizenz
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