“Der” Tipp zum Umgang mit der Aufschieberitis

Gerade wieder in einem Newsletter, falsch, einem Spezialnewsletter (!) der Super-Sonder-Produktivitätstipp für To-Dos, die Sie nicht tun möchten, auch Prokrastination genannt: Erledigen Sie zu allererst eine ungeliebte, aufgeschobene Aufgabe, morgens, ohne Wenn und Aber.

OK. Nur: Warum sollten Sie sich den Einstieg in den Tag versauen? Es gibt bessere Ideen als den Tag mit etwas Unschönem zu beginnen…

Mein Tipp: Fangen Sie mit einer Aufgabe an, die Spaß macht. Das muss keine Große sein, eine Kleinigkeit reicht. Holen Sie sich so Motivation und ein Lächeln ins Gesicht. Und danach machen Sie das, was Sie schon so lange aufschieben, dass es zu brennen begonnen hat.

Noch sinnvoller: Suchen Sie sich doch von diesen beiden Vorschlägen zum Umgang mit der Aufschieberitis das Vorgehen aus, die Ihnen am besten liegt.
 

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Tipp fürs Wochenende

Falls Sie am Wochenende noch nichts besseres vorhaben, hier ein Vorschlag. Basteln Sie sich doch ein paar hübsche, praktische Sachen mit Ihrem 3D-Drucker:

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Kunstrasen und Sockenpuppen: Wie Netzmeinung manipuliert wird.

Was haben Stuttgart 21 und die Causa zu Guttenberg gemeinsam? Beide geraten in den Verdacht, Experimentierfelder für die (bald automatisierte?) Manipulation von Netzmeinung zu sein:

Zu den Themen kann man inhaltlich stehen, wie man will. Interessant ist, wie versucht wird, Meinung zu manipulieren. Zwei interessante Techniken dazu: Continue reading

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Bildungsstudie: Gedanken zu Digitalen Medien in der Schule

Welche digitalen Medien werden heute im Schulalltag wie eingesetzt? Auf diese kurze Frage lässt sich die spannende Studie der Initiative D21 zusammenfassen.

In keinem Land der OECD ist die Diskrepanz zwischen der privaten Ausstattung mit digitalen Geräten und der schulischen Nutzung größer als in Deutschland.

schreibt Martin Hüppe, Geschäftsführer des Cornelsen Verlages im Vorwort zur Studie.

Ich habe mal zwei Charts herausgegriffen, die meinem Empfinden nach die Situation gut zeigen. Massiv gestolpert bin ich über folgende Auswertung: Continue reading

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Leichter Lernen mit Mind Mapping

Oft sehe ich in meiner Arbeit, dass es – insbesondere wenn man intensives Lernen nicht mehr gewohnt ist – schwerfällt, sich den Lernstoff so aufzubereiten, dass man ihn sich gut merken kann. Dabei ist gerade dieser Schritt sehr Erfolg versprechend. Positiver Nebeneffekt: Ein nach den persönlichen Vorlieben aufbereiteter Stoff lässt sich müheloser wiederholen.

Eine Technik dafür ist das Mind Mapping. Mindmaps sind grafische Visualisierungen von Themen- und Lerngebieten. Ein öfters gebrauchtes deutsches Wort ist “Gedanken-/Themenlandkarte”. Wesentlicher Vorteil ist, dass durch das grafische Aufbereiten von Faktenwissen mehrere Gehirnregionen angesprochen werden. So fällt das Lernen leichter.

Ein Beispiel: Continue reading

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Haben wir schon immer so gemacht. Trägheit überwinden.

Hat man des öfteren die Chance, Projekte und neue Themen in größeren oder “bewährten” Organisationen anzugehen, dann kommen einem die Statements aus der folgenden Grafik nur allzu bekannt vor:

Quelle: Kriegesmann, Kerka, Kley: Orientierung für den Aufbruch zu Neuem, 2007 (siehe zu Guttenberg-Gedenkfußnote unten)

Andererseits erlaubt sie auch die Neujustierung der eigenen Einstellung. Aus den 43 % ohne Einwände oder Bedenken lässt sich eine Menge machen. Gelingt es, diese Masse zu nutzen, bekommt die Innovation einen positiven Drive. Dieser wiederum wird einen wichtigen Teil der Skeptiker konvertieren und plötzlich sind die Befürworter in der Mehrzahl. Darin und in gezielten, stichhaltigen Gegenargumenten zu den aufgeführten

Dabei ist es wichtig, dass die Gegenargumente alle vier unterschiedlichen Denktypen ansprechen (in Anlehnung an das 4-mat-Modell von Kolb/McCarthy, 1979):

  1. “Seher”, die sich über die potenziellen (persönlichen) Vorteile motivieren lassen.
  2. “Leidende”, die über die Konsequenzen durch die nicht genutzten Möglichkeit angeregt werden.
  3. “Wissen-Woller”, die nicht genug Informationen haben können, um sich sicher zu fühlen.
  4. “How-To-Denker”, die detaillierte Anleitungen benötigen, um Angst bzw. übertriebenen Respekt vor den Neuerungen abzulegen.

Gesagtes gilt nicht nur für Produktinnovationen, wie sie die der Grafik zugrundeliegende Studie behandelt. Es gilt für alle Veränderungsprozesse. Vorwärts geht es, wenn die Trägheit überwunden ist.

Fußnote: Gefunden habe ich die Grafik im lesenswerten Aufsatz von Bernd Kriegesmann, Friedrich Kerka und Thomas Kley: Orientierung für den Aufbruch zu Neuem – Zur Kultur des Umgangs mit Innovationsideen in den frühen Phasen von Innovationsprozessen in: Kriegesmann/Kerka (Hrsg.): Innovationskulturen für den Aufbruch zu Neuem, Gabler, 2007, Seite 45 ff. (via Google Books oder Innovationskulturen für den Aufbruch zu Neuem).

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Zusammenbringen: Vergleich von Open Source Groupware.

Komplexe Projekte mit vielen Beteiligten brauchen für eine effiziente Zusammenarbeit etwas mehr als verstreute Web 2.0-Anwendungen und ein Dateisystem. Ganz oben im Pflichtenheft steht der zentrale Informationsaustausch, von der Datei bis zum Wissensschnipsel, und die einfache Koordination, vom Projektplan über den Kalender bis zur Aufgabenliste und der Projektzeiterfassung.

Genau dabei helfen Groupware-Systeme. Nicht jeder hat Lust und Ressourcen, um zu Schwergewichten wie Microsofts Sharepoint oder Lotus Notes/Domino (warum nur schreibe ich das immer wieder mit einem a anstatt mit einem o am Ende?) zu greifen. Kostengünstige und trotzdem leistungsfähige Open Source-Lösungen sind oft der bessere Weg. Derer gibt es einige, mit sehr unterschiedlichem Leistungsumfang. Die eine oder andere kann mit den großen Brüdern durchaus mithalten.

Für ein Projekt durfte ich eine kleine, kompakte Vergleichsübersicht erstellen. Diese möchte ich geneigten Lesern nicht vorenthalten: Continue reading

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Mailkatastrophen verhindert: “Allen Antworten” nur mit Nachfrage

Auch schon passiert? Mal geschwind eine Antwort auf eine Mail geschrieben und dabei anstatt “Antworten” auf “Allen antworten” geklickt? Peinlich, wenn in der Antwort Dinge standen, die besser unter vier Augen geblieben wären. Jochen Mai hat in der Karrierebibel ein witziges Video dazu ausgegraben.

Abgesehen davon, dass sich kritische Dinge ohnehin besser auf verbalem Weg klären lassen, kann man dem – je nach verwendeten E-Mail-Programm – sehr einfach Einhalt gebieten. Für Microsoft Outlook erledigt das beispielsweise das kostenlose Addon ReplyAll von VBOffice. Direkt nach dem Klick auf “Allen antworten” erscheint folgende Sicherheitsabfrage: Continue reading

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Klartext: Gekürzte URLs durchschauen.

Praktisch sind sie ja, diese URL-Shortener. Lange Link-Ungetüme werden zu kurzen, praktischen Internetadressen. Ideal, um sie per Mail zu verschicken oder im Internet zu tauschen. Was aber, wenn man eine solche URL erhält und erst mal sehen will, was sich dahinter verbirgt?

Für Firefox gibt es verschiedene Addons, die gekürzte URLs direkt im Browser auflösen. Bei mir im Einsatz: Xpnd.it!. Zwei Nachteile haben diese Browser-Addons. Zum einen dauert es etwas, wenn eine Seite sehr viele Short-URLs enthält. Paradebeispiel dafür ist Twitter. Deshalb habe ich Xpnd.it! gewählt, das zeigt bei einer gekürzten URL im Tooltipp schon einige Informationen. Im Einsatz sieht das so aus: Continue reading

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Wenn dies, dann das. Internetdienste automatisieren.

Auf einen sehr interessanten Dienst bin ich bei netzwertig gestoßen: “if this, then that”, kurz ifttt. Der Name ist das Prinzip: Tritt bei einem Internetdienst ein definiertes Ereignis ein, wird eine definierte Aktion ausgelöst. Die Grafik von ifttt zeigt das sehr gut:

Auslösende Ereignisse werden Trigger genannt, die dann wiederum die Actions nach sich ziehen. Jedes regelbasierte System funktioniert ähnlich.

Dieser übergreifende Ansatz ist neu, spannend und nicht kompliziert zu verstehen. Letztlich funktioniert vieles im Leben – und nicht nur im Internet – nach solch einfachen Zusammenhängen. iftt ist eine Art individuelle Automatisierung des Webs. Ich bin schon jetzt sehr gespannt, welche Anwendungen die Web-Community findet. Welche Ideen kommen Ihnen spontan?

Momentan ist der Dienst noch Beta und nur auf Einladung. Ich habe mich mal um eine beworben.

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