Wie gehen Sie denn mit Ihrer eigenen Aufmerksamkeitsökonomie um?
Das Blog der Harvard Business Review ist eins derjenigen, die völlig zu unrecht in meinem Feedreader ein machmal ignoriertes Dasein fristen. Der Grund: Leicht verdauliches Fast-Food für den Informationshunger zwischendurch findet man da kaum. Irgendwie passt das auch zum Thema.
Denn deshalb habe ich gerade erst den empfehlenswerten Artikel von Tom Davenport gelesen: Why We Don’t Care About Information Overload. Darin frägt er sich, warum wir eigentlich nichts gegen die Informationsüberflutung unternehmen, wenn wir doch so unter ihr stöhnen. Eine gute Frage, finden Sie nicht?
Tom Davenport findet darauf drei Antworten:
- die immerwährende Hoffnung, im Informationsstrom etwas neues, relevantes, supertolles zu entdecken und so der Langeweile des Alltags zu entkommen.
- die Trägheit, seine Strukturen zu überdenken und zu ändern. Funktioniert ja alles. Irgendwie.
- dass wir unserer eigenen Aufmerksamkeitsökonomie so wenig Bedeutung beimessen. Die wenigsten Menschen sind lt. Davenport bereit, die notwendige Achtsamkeit in die Steuerung ihrer Aufmerksamkeit aufzubringen. Müssen wir wirklich alles mitbekommen?
Welcher der drei ist Ihr Favorit? Was wäre der erste, spürbare Schritt um für Sie etwas zu verbessern?
Weiterlesen: Arbeitstechnik, Informationsflut, Verhaltensweisen
Geschrieben von Alexander Greisle am 15. Januar 2010, Lizenz
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Null
You have new Mail! Das Telefon klingelt! Das Handy auch, eine 
Frisch zurück vom Urlaub ein Artikel über Burnout? Klar, erhohlt schreibt sich das leichter ;-)
Dass das Nehmen leicht ist, dass sehen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach. Geben ist nicht ganz so leicht. Vielleichts gibt es ja einen Zusammenhang zwischen beidem?