CoWorking gewinnt in Deutschland an Fahrt
CoWorking, mal wieder so ein Schlagwort. Was bedeutet es? Letztlich geht es darum, kleinen UnternehmerInnen und FreiberuflerInnen optimale, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Arbeitsorte anzubieten. Ziel ist es dabei nicht primär, einen warmen, trockenen Platz zu schaffen. Vielmehr geht es darum, ein Modul anzubieten, das den Nutzern hilft, ihr Unternehmen voran zu bringen. Dazu gehört das Netzwerk und die Kultur eines CoWorking-Ortes genauso wie ein kreativitäts- und kommunikationsförderliches Arbeitsplatzmenü und ein sehr flexibles Nutzungskonzept. Denn warum soll ich, wenn ich hoffentlich einige Tage der Woche unterwegs bin um Geld zu verdienen, Miete für einen dann leer stehenden Büroraum zahlen?
Momentan ist das CoWorking-Zentrum Deutschlands sicher Berlin. Dort exisiteren seit einem guten Jahr diverse Orte. Aber auch in anderen Städten Deutschland gibt es bereits CoWorking Orte, einen Überblick gibt das CoWorking Verzeichnis.
Trotzdem: Noch ist die Landkarte dünn besiedelt. In vielen großen und mittleren Städten Deutschlands haben sich in den letzten Monaten Initiativen gebildet, die momentan in frühen Konzeptions- bzw. Umsetzungsphasen sind.
Deshalb haben wir von den CoWorking News eingeladen und am kommenden Montag ist es soweit: Viele der deutschen CoWorking-Initiativen treffen sich im Workflow Meiningen zum gemeinsamen Gedankenaustausch. Alle anwesenden Projekte sind momentan in frühen Planungsphasen. Deshalb sind natürlich die Herausforderungen und die offenen Fragen oft identisch. Wenn man also über Co Working nachdenkt, was liegt näher, als gemeinsam daran zu arbeiten?
Angekündigt haben sich:
- BetahausLe aus Leipzig
- Coworking Frankfurt
- Coworking0711 aus Stuttgart
- LockSchuppen aus Dresden
- Denkerhaus aus Diessen/Ammersee
- Coworking Köln
- Wiesbadener Salon
- Schliefenanlage, Zweibrücken
- Mindmatters aus Hamburg
- CoWorking München
In den CoWorking News werden wir berichten…
Weiterlesen: Coworking, New Work, Unternehmer
Geschrieben von Alexander Greisle am 1. Oktober 2009, Lizenz
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12 Regeln für die neue Art zu Arbeiten will
Der Tag war anstrengend. Das erste Bier gegen den Durst, das zweite für die schnelle Entspannung und das dritte gegen Unmut, alleine da zu sitzen (wohlgemerkt, wir reden über bayrische Portionen, nicht über rheinländische ;-). Die Nachbarin nebenan ist nett, man kommt ins Gespräch. Berufliches. Je leerer die Gläser und je fortgeschrittener der Abend, desto lockerer wird die Zunge, schnell sind Internas erzählt, gar nicht mal bewußt, die besser ungesagt geblieben wären.
Kann es funktionieren, wenn eine Firma nur virtuell arbeitet, wenn sich die Mitarbeiter nicht im festen Firmensitz treffen, keine Schreibtische haben und Kaffeeküchen und Flurfunk vor Ort fehlen? In einem schon ein paar Monate alten Beitrag bei Isotopp kann man die Erfahrungen von Kristian Köhntopp bei MySQL nachlesen: