Rubrik: Neue Arbeitsformen | Informationsgesellschaft 

Eine interessante Debatte mit unterschiedlichen Stimmen und Statements hat das lesenswerte neue Online-Magazin TheEuropean gestartet.

Ein sehr lesenswerter Beitrag von Hanno Burmester trägt den Titel Arbeit ist nicht gleich Arbeit und beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, dass nicht-schöpferische Arbeit bisher unseren Wohlstand gesichert hat, diese aber auf dem absteigenden Ast ist.

Derzeit sind bei der Debatte ausserdem mit von der Partie: Ursula von der Leyen, die Ihre Ansichten des Wandels der Arbeit beschreibt und ich mit den Innenansichten eines New Workers.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. Februar 2010, Lizenz
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Rubrik: Informationsgesellschaft 

der Stadtpark wird geschlossen…

Update, wieder gelöscht, stattdessen Verweis auf: Einiges passiert, heute

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Geschrieben von Alexander Greisle am 18. Juni 2009, Lizenz
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Rubrik: Informationsgesellschaft | Medienkompetenz 

Anhand aktueller politischer Diskussionen kann man schön sehen, dass die digitale Spaltung mitten durch unsere Gesellschaft geht. Völlig überraschend scheint die Politik der Widerstand gegen das Internet-Sperrgesetz der großen Koalition getroffen zu haben. Dabei hätte man damit angesichts der vergangenen Klagefluten vor dem Bundesverfassungsgericht rechnen können. Schön gesagt bei Spiegel Online

“Dass die Unterzeichner der Petition gegen das Filtergesetz es wagen, Vernunft und Bürgerrechte sogar unter dem Risiko, als Päderastenfreunde gebrandmarkt zu werden, zu verteidigen, ist eine Entwicklung, die es eigentlich zu feiern gälte. Hier setzen sich Menschen für sinnvolle Gesetze und demokratische Grundprinzipien ein, teils schamloser öffentlicher Diffamierung zum Trotz. Das passt besser zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes als jede Sonntagsrede.”

Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist – warum sollte es das auch sein, es ist ja kein Paralleluniversum – zeigt auch die Tatsache, dass hier um die Prinzipien des Grundgesetzes gekämpft wird. Gerade auch solche, die in den letzten Jahren immer mehr abgeschliffen wurden. Grundrechte sind nicht dazu da, dass sie in politischen Diskussionen gegeneinander ausgespielt werden. Sie sind auch nicht dazu da, ihre Grenzen auszutesten. Sie sind der Rahmen, in dem sich die Gestaltung zu bewegen hat.

Es geht aktuell darum, ob es reicht, in einem Anfall von Aktionismus durchsichtige Deckmäntelchen mit kaum absehbaren Nebenwirkungen über Perverses zu hängen oder ob man wirklich etwas tut.

Im konkreten Fall: Anstelle einer unkontrollierbaren Internet-Sperrinfrastruktur wäre der rechtsstaatliche Weg, dessen Mittel effizient einsetzen: Den Schmutz entfernen – anstatt ihn unter den Teppich zu kehren. Dazu braucht es weder eine Gesetzesflut noch staatliche Sperrinfrastrukturen noch polemische Diskussionen. Das kann man einfach tun, sogar sehr erfolgreich.

Wenn das aus Ressourcen- (z.B. knappe Planstellen und/oder fehlendes Wissen) oder Verfahrensgründen (z.B. lahmarschige internationale Rechtshilfe) staatlicherseits nicht gut genug möglich sein sollte, dann führt die aktuelle Diskussion erst recht ins Leere. Dann müssen wir über gesellschaftliche, oder vielleicht eher: politische, Prioritäten diskutieren.

Um nochmal den Bogen zu spannen: Was ist das Internet? Es ist eine Infrastruktur, eine Technologie. Nicht grundsätzlich gut, nicht grundsätzlich böse. Letztlich nichts weiter als eine Art Straßennetz, aber doch mit wesentlichen Unterschieden: Durch das Netz wird vieles enorm schnell und öffentlich diskutiert. Quasi eine Volksabstimmung mit den Füßen. Wie wollen wir als Gesellschaft damit umgehen?

Hoffentlich wird es Usula von der Leyens ungewollter Verdienst sein, diese Diskussion auf Geschwindigkeit zu bringen. Hoffentlich wenigstens das, denn für etwas anderes ist ihr Internet-Sperrvorstoß nicht ansatzweise zu gebrauchen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 3. Juni 2009, Lizenz
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Rubrik: Wirtschaft 

Gönnen Sie sich zum Wochenende eine knappe halbe Stunde mit Barak Obama bei Jay Leno. Es lohnt sich:

Und sollte es mit dem Präsidentenjob nicht klappen, die Karriere als Entertainer steht offen. Staubtrockene Politik in schwierigen Zeiten in der richtigen Mischung aus Spaß, verständlichen Erklärungen und dem notwendigen Ernst besprochen. Das kann gerne auch bei uns Schule machen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 20. März 2009, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy 

aus Spaß wird schnell mal Ernst.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 14. März 2009, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen | Informationsgesellschaft 

Standard vs. indivduell? Mit oder ohne mittleres Management? Beruf vs. Spaß? Jobs, die es heute noch gar nicht gibt? Spannende Fragen in einem studentischen Beitrag und Interview mit Markus Albers.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 20. Februar 2009, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy 

...kommt von der Datenschutzbeauftragten der Stadt Moers, Frau Sabine Meinke-Henn. Im Interview mit dem Online-Magazin DerWesten geht es um Videoüberwachung, im speziellen um geplante Videoüberwachung in Schulen. Frau Meinke-Henn meint, dass man selbstbestimmt in der Entscheidung ist, ob man videoüberwacht wird:

“Wenn zum Beispiel die Fahrradständer bewacht werden, weil den Schülern ständig die Räder geklaut werden, ist jedem selbst überlassen, ob er sich filmen lässt. Wer nicht aufs Band möchte, muss sich eben überlegen, ob er mit dem Rad zur Schule kommt.” (Quelle: DerWesten)

Alles nicht so schlimm, meint die so betitelte “Datenschutzbeauftragte”, frei nach dem Motto “Pech gehabt”:

“Meinke-Henn: Naja, wenn ich jetzt gedankenverloren auf dem Schulhof stehe und in der Nase bohre, kann ich auch Pech haben. Aber auch hier gilt eben, dass ich ein Stück weit selbstverantwortlich bin. Die überwachten Ecken sind zudem gut sichtbar gekennzeichnet. Und selbst das Nasebohren muss niemandem auffallen, obwohl es aufgezeichnet wurde.” (ebenda)

Begreifen Sie es halt nicht als Einschränkung Ihrer persönlichen Freiheit, wenn Sie nicht mehr in der Nase bohren oder mit dem Rad fahren können, weil Sie nicht gefilmt werden wollen. Begreifen Sie es lieber als Freiheit, dass Sie nicht mit dem Rad fahren müssen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. August 2008, Lizenz
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Rubrik: Business Development 

ist natürlich 5100. Ein wirklich unbezahlbares Marketing für akademie.de. Da dürften die Augen lachen und weinen zugleich… Bei der GEZ dürften sie nur weinen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 27. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy 

Glaubt eigentlich wer, dass jemand der so unersättlich und penetrant im Sammeln Ihrer privaten und persönlichen Daten und im Verbieten von Werkzeugen zum Selbstschutz ist wie der Herr Schäuble, glaubt eigentlich wer, dass dieser Herr und seine Gefolgsleute irgendwelche Bedenken haben, die ganzen Maßnahmen zum Super-Instrumentarium zu vernetzen?

Unüberwacht ist man bald nur noch in den eigenen vier Wänden. Ohne Telefon, ohne Internet und bei geschlossenen Rolladen. Das ist wie Sex im Dunkeln mit Kondom. Einem löchrigen Kondom. Denn so richtig sicher kann man sich selbst dann nicht mehr sein.

Wer will eigentlich diesen Überwachungsmoloch im Griff behalten?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 30. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Business Development 

Andreas Lutz weist im Blog von gruendungszuschuss.de auf die neuen Regelungen für geringwertige Wirtschaftsgüter hin, die ab 01.01.2008 in Deutschland in Kraft treten, und deren Auswirkungen auf die persönliche Steuererklärung. Es gibt noch einen zweiten Punkt für alle Hersteller und Verkäufer: Welche Auswirkungen hat das auf Ihre Preisgestaltung?

Vorab ganz kurz zur Neuregelung, vielleicht kennt sie noch nicht jeder:

  • Wirtschaftsgüter dürfen künftig bis zum Preis von 150 Euro netto sofort in voller Höhe abgeschrieben werden (bisherige Grenze: 410 Euro netto).
  • Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis von 150 bis 1.000 Euro netto landen künftig in einem Sammelposten und müssen zwingend über fünf Jahre abgeschrieben werden. Das ist für viele Güter, die bisher über 3 Jahre abgeschrieben wurden, z.B. Computer und Drucker, eine Verschlechterung um 2 Jahre.
  • Die 150 Euro müssen im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden, bisher bestand ein Wahlrecht.
  • Wird ein Wirtschaftsgut nicht mehr genutzt, z.B. aufgrund eines Defektes, muß es weiter die vollen 5 Jahre abgeschrieben werden. Die bisher mögliche Sonder-AfA entfällt ersatzlos.

Wir reden hier über ein Preissegment, in dem viele Gegenstände des täglichen Arbeitslebens angesiedelt sind. Vom Bürostuhl (für 400 Euro bekommt man einen rückenschonenden, für 149 Euro das Gegenteil) über den PC und den Drucker, das Backup-Laufwerk, die Kamera, das Navigationssystem, den Beamer, das etwas bessere Handy und, und, und.

Auf den ersten Blick fallen die Auswirkungen für die persönliche Steuererklärung auf. Besonders betroffen sind die kleinen Unternehmen, deren Investitionen häufig im Preissegment bis 1000 Euro liegen. Sie sind nun besonders von den deutlich schlechteren Abschreibungsregeln betroffen. Von den steuerlichen Entlastungen der Kaptialgesellschaften profitieren sie hingegen nicht. Gegenfinanzierung auf dem Rücken der zunehmenden Zahl der kleinen Firmen und der bisher geförderten Ich-AGs. Nun ja.

Aber das soll hier gar nicht das Hauptthema sein. Ich würde gerne im folgenden einen zweiten Blick auf einen anderen Punkt richten: Auf die notwendigen Überlegungen zur Preisgestaltung bei Herstellern bzw. Händlern. (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Juni 2007, Lizenz
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