Rubrik: Information Worker 

Null

Wenn ihr Posteingangsordner heute zum Feierabend diese Zahl an E-Mails hat, dann ist mein aktualisierter Artikel E-Mail-Chaos ade: System und Ordnung im elektronischen Postfach auf akademie.de nichts für Sie. Ansonsten schon.

P.S.: Wenn Sie noch keinen Account bei akademie.de haben, es gibt einen 14-tägigen Probe-Zugang.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 13. Januar 2010, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Gadgets 

Es passiert doch auch im Jahr 2009 immer mal wieder: Mail mit Anhang verschickt – Fehlermeldung kommt zurück: “File exceeds size limit”.

Und schon wirds kompliziert: Große Anhänge aufteilen? Zeitraubend und oft nicht möglich. Up- und download via FTP? Alles andere als benutzerfreundlich, einen FTP-Space vorausgesetzt. Dateien verkleinern? Für manche Dateiformate gibt es dazu gute und praktikable Lösungen, zum Beispiel den FileMinimizer. Einen der zahlreichen kostenlosen Dienste nutzen um die Dateien im Netz abzulegen? Sicher eine vergleichsweise elegante Lösung. Aber will man die wichtigen Firmen-/Kundendaten wirklich einem Filesharing-Dienst anvertrauen?

Ein auf professionelle User zugeschnittener E-Mail-Dienst ist das aus dem tiefsten Bayern stammende, komplett web-basierende sendfy. Es ist darauf spezialisiert, große Dateien zu verschicken. Auf Geschäftskunden ausgerichtet sind die Merkmale:

  • Hosting auf hochverfügbaren Servern für hohe Verlässlichkeit
  • Durchgängige Verschlüsselung mit AES-256
  • Keine Softwareinstallation notwendig
  • Werbefreiheit bei den bezahlten Accounts
  • Kein Verkauf und keine Weitergabe von persönlichen Daten
  • Automatisches Löschen der Dateien nach 14 Tagen
  • Monatliche Kündigung des Dienstes
  • Empfangsbestätigung beim Lesen
  • Ein persönliches Dashboard und eine persönliche Inbox sorgen für Überblick

Mit einem Free Account lässt sich der Dienst ohne zeitliches Limit testen und ist damit sicher auch für Privatleute interessant, die nur ab und zu ein paar große Dateien verschicken.

Wie fühlt sich sendfy an? (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. April 2009, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Wie geht es weiter, nachdem die automatischen und die Spam-Filter ihren Dienst getan haben? Der unberührte Posteingang liegt vor mir, jetzt gilt es das übrig gebliebene Spreu vom Weizen zu trennen.

Mein erster und wirksamster Filter bei der täglichen E-Mail-Flut ist der Betreff. Ein guter Betreff erhöht die Chance für aufmerksames Lesen gewaltig. Auf ein paar Dinge im Betreff reagiert der Filter zunehmend mit einem beherzten Druck auf [Entf]. Die Top-6 ultimativen Tipps dafür:

6. Lassen Sie die Betreffzeile leer.

Ich mag auch Überraschungseier. Spiel, Spaß, Spannung. Und diese Sorgfalt… Macht Lust auf mehr. Ehrlich.

5. Machen Sie mich devot.

SCHREIEN SIE MICH AN. Peitschen Sie mich mit Ausrufezeichen aus. Provozieren Sie mich. Markieren Sie Ihre Mails als wichtig, genauso, wie Sie groß sein möchten und ich klein. Jawoll, Meister!

4. Ein, zwei Worte sind genug.

Taffes Business gibt es schon genug. Wie entspannend ist es doch, wenn man zwischenrein einfach eine kleine Knobelpause einlegt.

3. Wenn Sie schon mehr als zwei Worte brauchen: bleiben Sie allgemein.

Manchmal hat man den Eindruck, es gibt nur zwei alternative Szenarien beim Verfassen eines Betreffs: Entweder man ist vom vielen Text der eigentlichen Mail schon so erschöpft, dass es für einen hilfreichen Betreff nicht mehr reicht. Das zweite Szenario ist eher eine Frage: Woher soll ich denn beim Betreff schon wissen, was ich in der Mail schreibe?

2. Geizen Sie mit Informationen die mir helfen, die Relevanz zu erkennen.

Das Projektkürzel und eine kurzer Hinweis zum Inhalt (“Info:”, “Status:”, “To Do:” und ähnliches) nehmen ja die ganze Spannung raus und vermiesen den Spaß am freien Interpretieren.

1. Sprechen Sie mich im Betreff unbedingt persönlich an.

Ich mag Mails gerne, die den Anschein haben, als laden sie zur nächsten Kaffeefahrt ein. Außerdem fällt mir – gerade morgens vor dem ersten Kaffee – mein Name nur selten spontan ein.

Ich mag das alles. Echt. Alles schick, aller guten Dinge sind drei…

Viel Erfolg ;-)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 19. März 2009, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Es ist tatsächlich schon wieder so weit. Bald ist Weihnachten, Urlaub und nach dem Urlaub Postfach-Overflow. Zwei Dinge helfen:

  1. Das E-Mail-Programm vorbeugend für Übersichtlichkeit sorgen lassen und
  2. nach der Rückkehr das Verbliebene geschickt abarbeiten.

Mehr Details gibt’s auf akademie.de: Machen Sie Ihren E-Mail-Posteingang fit für den (Weihnachts-)Urlaub

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. November 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 
“Alle klagen über E-Mails. Denn niemand will sie lesen. Aber jeder will welche schreiben. Und zwar viele. Und dann, vermute ich, sich über die Antworten beschweren.”

So endet der sehr lesenswerte Bericht über einen Monat E-Mail-Verzicht von Valentin Groebner auf faz.net: Per Mail nicht erreichbar – ein Selbstversuch

Und tatsächlich, E-Mail ist ein tolles Werkzeug – richtig eingesetzt. Das beginnt damit, dass wir uns an der eigenen Nase fassen:

  • Ist die E-Mail die wir gerade schreiben wirklich wichtig?
  • Braucht der Adressat diese Information wirklich (und warum)?
  • Ist E-Mail überhaupt das geeignete Medium für das, was wir da gerade tippen?
  • Würden wir uns gut fühlen, wenn wir genau diese E-Mail in genau dieser Form selbst von einem anderen bekommen würden?

Wenn wir diese vier Fragen mit “Ja” beantworten und die E-Mail dann noch adressatengerecht formulieren, den Inhalt strukturieren und klar und verständlich schreiben…

Ist übrigends bei jedem anderen Kommunikationsmedium genauso.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 11. November 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Die Lösung für alle, deren E-Mail-Posteingang so voll ist, dass die unbearbeiteten Mails bereits aus dem sichtbaren Bereich verschwinden: HitMeLater. Leiten Sie die Mail, die Sie nicht vergessen möchten, einfach an HitMeLater weiter und lassen Sie sich in einem definierten Zeitabstand wieder mit der Mail beglücken.

Gut, der Posteingang wird dadurch noch voller. Aber immerhin wird man immer wieder erinnert. Natürlich könnte man auch einfach die Erinnerungsfunktion seines E-Mail-Programms nutzen. In den meisten Programmen zu finden über einen rechten Mausklick auf die E-Mail. Das wäre allerdings nicht ganz so geekig.

via TechCrunch

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Geschrieben von Alexander Greisle am 14. August 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Neue Arbeitsformen 

Wird E-Mail die zentrale Instanz des Online-Lebens? Das fragt sich Klaus Eck im PR Blogger. Ich denke, dass E-Mail das nicht leisten kann.

Persönlich orientiere ich mich bei den Kommunikationskanälen an den Bedürfnissen meiner Kunden. Damit ist E-Mail und Telefon immer noch das am häufigsten genutzte Werkzeug. Aber das ändert sich. Instant Messaging und Web-Conferencing kommt immer häufiger zum Einsatz. In einigen meiner persönlichen Netzwerke sind eher Xing, Twitter (ja, es ist inszwischen mehr als ein Spielzeug) oder auch Blogs und eher selten Wikis die häufiger genutzten Kommunikationsformen.

Die Anzahl der Kommunikationskanäle wächst. Einer davon ist E-Mail, mit all den bekannten Problemen. Trotzdem: Die Alternative zu E-Mail ist nicht “keine E-Mail”. Denn es geht bei dem Problem nicht um das Werkzeug, sondern um den generellen Umgang mit der Informations- und Medienvielfalt.

“werden einfach in der Verwaltung der überflüssigen Texte und Spamfilter besser?” (Klaus Eck)

Ja und nein. Ich möchte das gar nicht auf das Medium E-Mail beschränken. Entwickeln wir unsere Kompetenzen im Umgang mit der Informationsvielfalt und der Vielfalt an Kommunikationskanälen nicht weiter, dann geht es uns mit jedem anderen Medium genauso wie wir es jetzt bei der E-Mail beklagen.

Eine Aufsplittung der Kommunikationswege macht sicher Sinn, Best-of-Breed-Ansatz. Das ist aber nicht das Allheilmittel, denn es erhöht die Komplexität und den Aufwand.

Mich nervt es ziemlich, dass ich beispielsweise auf eine Xing-Nachricht nicht via E-Mail antworten kann, also über den Kanal, über den mich die Mitteilung über eine Xing-Nachricht erreicht). Nein, ich muß den Kommunikationskanal wechseln – ohne dass dieser besser geeignet wäre. Lästig und zeitraubend, denn es ist ja nicht nur Xing. Es sind einige andere Dienste, bei denen es genauso ist.

Im Moment ist die Anbindung der Dienste zueinander One-Way. Das bedingt einen Wechsel der Kommunikationskänale.

  • Warum kann ich keine E-Mail als Antwort in das Xing-System schicken?
  • Warum kann ich mich bei einer späteren Antwort auf eine Chat-Kommunikation im Web-Conferencing-System nicht per Mausklick (und nicht über aufwändiges Copy-Paste, sofern ich ans Speichern gedacht habe) im E-Mail oder Skype beziehen?
  • Warum erkennt ein System nicht anhand einer Nachrichten- und bisherigen Kommunikationscharakteristik, dass Instant Messaging der bessere Kanal wäre und berücksichtig bei dieser Entscheidung gleich den Erreichbarkeitsstatus der Kommunikationspartner? Natürlich darf es mich vorher fragen, wenn ich das möchte.

Ein bewusstes Channel-Management spricht Klaus Eck an, damit hat er recht. Im Moment ist das ein wichtiger Punkt des Selbstmanagement, zumindest bei denjenigen, die sich mit vielen neuen Kommunikationstechniken auseinandersetzen. Otto-Normaluser hat daran keinen Spaß, muß er auch nicht. Er bleibt beim E-Mail, denn der Channel-Mix ist zu aufwändig und zu kompliziert.

Ich stelle mir für die Zukunft eher eine Art Meta-Informationsportal oder “Kommunikationsaggregator” vor, bei dem ich mich um die richtige Zuordnung der Kommunikationskanäle gar nicht bewußt kümmern muß. Kann, aber nicht muß. Eine Art “Personal Communicator”, der das Channel-Management für mich erledigt. Der dafür sorgt, dass ich mich auf die Inhalte der Kommunikation konzentrieren kann und auf deren (für mich passende) Organisation. Mit dem ganzen Technikkram will ich mich gar nicht herumplagen.

E-Mail wird das meiner Meinung nach nicht sein.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 18. Juli 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Dass Microsoft Outlook ein wahres Feature-Monster ist, haben wir gerade erst in einem Workshop wieder festgestellt. Gar nicht so leicht, sich dieses Werkzeug optimal einzurichten. Wie versprochen, hier ein paar hilfreiche Tipps uns Anleitungen aus dem Archiv dieses Blogs in der Übersicht:

  • Das tägliche Arbeitsleben besteht nicht nur aus E-Mails. Es lohnt sich, einige Gedanken zur Frage zu verschwenden, wie man sich und seine Informationen organisiert. Wie ich das mache, das steht hier: Wie ich Daten und Informationen organisiere. Der Artikel ist von Anfang 2006, ich mache es immer noch so.
  • Aufgaben und ToDos kommen immer häufiger per E-Mail. Hier steht, wie Sie E-Mails mit Aktionsbedarf komfortabel verwalten und sie trotzdem sofort richtig Ablegen. Auch eine E-Mail sollte man nur einmal in die Hand nehmen.
  • Die E-Mail-Checkliste gibt es hier: E-Mails effizient schreiben
  • Die beiden Tools für den personenorientierten Zugriff auf E-Mails sind Chilibase und Xnobi (hinter den Links stecken Kurzvorstellungen der dieser Werkzeuge).
  • Anhang vergessen? In Zukunft nicht mehr. Und auch das Verschieben von gesendeten Nachrichten funktioniert in Zukunft automatisch
  • Wir hatten spontan auch über die Organisation der Aufgabenliste mit Outlook gesprochen. Eine kurze Zusammenfassung findet sich hier: Was kann denn Ihre Aufgabenliste?

Viel Spaß und Erfolg beim Umsetzen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. Juli 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Herr Pilawa hat die alte Studie des King’s College auch entdeckt und gibt sie im ZDF zum Besten. Anlaß ist, dass er eine Woche offline war und bemerkt hat, dass es noch mehr im Leben gibt als Amazon und iPhone.

Bei der Studie geht es um ein Experiment mit Studenten. Die eine Hälfte sollte eine Aufgabe lösen und dabei ganz normal E-Mails bearbeiten. Die zweite Hälfte war offline und durfte Marihuana rauchen. Die Geschichte wäre nicht erzählenswert, wenn nicht die zweite Hälte besser abgeschnitten hätte.

Vor ein paar Tagen hatte ich einen kleinen Unfall. Nichts schlimmes, kleiner Blechschaden. Und das, obwohl ich weder E-Mails bearbeitet noch irgendwas geraucht habe. Jetzt bin ich zur Überzeugung gelangt, dass ich das mit den Autos zukünftig bleiben lasse. Bauen ja nur Unfälle beim Spurwechsel, diese Autos.

P.S.: Nicht nur für das Ausfüllen eines Unfallberichts vor Ort lohnt es sich, die Handschrift zu trainieren ;-)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 1. Juli 2008, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes | Information Worker 

Groß, größer, Powerpoint. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell Powerpoint-Präsentationen die 10 MB-Grenze überschreiten. Gerade wenn man, wie ich, gerne mit Fotos und Bildern arbeitet. Nun ist Festplattenplatz günstig, zumindest der eigene, also könnte es egal sein.

Was aber, wenn die Datei per Mail verschickt werden soll und der Empfänger ein Limit für die E-Mail-Größe hat? Oder eine Quota für die Postfachgröße? Dann ist häufig schnell Schluß mit einem halbwegs komfortablen Versand. Auch auf gemeinsame Projekträume zur Ablage von Präsentationen hat man nicht immer zur Verfügung. Hilft also nichts, die Präsentation muß durchs E-Mail-Nadelöhr. Bleiben zwei Möglichkeiten: (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 10. Juni 2008, Lizenz
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