Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Dass nicht nur Freiberufler sehr selbständig und selbstbestimmt arbeiten können, sondern auch Angestellte, das hat Markus Albers mit seinem Buch Morgen komm ich später rein beschrieben (Besprechung hier im Blog). Er hat dazu die Begriffe der “Freiangestellten” und der “Easy Economy” geprägt. Das Buch ist nun schon einige Wochen erhältlich und hat für einiges Aufsehen und für Diskussionen gesorgt.

Markus hat sich nach einer kurzen Anfrage über Xing sofort bereit erklärt, ein paar Fragen zu seinen persönlichen Erfahrungen, nicht nur zu den Reaktionen auf das Buch, zu beantworten:

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Geschrieben von Alexander Greisle am 7. Oktober 2008, Lizenz
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Rubrik: Innovation | Neue Arbeitsformen | Wirtschaft 

Kein Problem, laut der Studie Ideas at Work. The Untapped Resource (pdf, ca. 1 MB) von Vodafone:

“The place where workers say they are most likely to come up with a new idea is at their desk (29 per cent), followed by travelling in a car or train (24 per cent) and in bed (20 per cent).”

Trotzdem, noch keine Entwarnung für traditionelle Arbeitskulturen:

“The research also finds that workers are more likely to be creative when the
workplace is informal and relaxed (32 percent of respondents), with flexible hours
(23 per cent) following in importance. Over half (55 per cent) of all respondents are more likely to come up with new ideas when given more time to think.”

Markus Albers, der gerade mit der letzten Aussage sicher gut leben kann, berichtet auf innovativ.in von anderen Studien

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Geschrieben von Alexander Greisle am 4. September 2008, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 
“Bisher waren die Führungskompetenzen überwiegend analytischer Natur. Es ging darum, Rechenschaftspflichten zu schaffen und Zuständigkeiten zu definieren. Aber in einer Umgebung, in der sich alles um die Kreativität dreht, ist das ganz anders. [...] Anstelle des Befehlens steht das Moderieren und Zulassen im Vordergrund.”
John Kao (Harvard University)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 2. April 2008, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen | Usability + Ergonomie 

Von zu Hause aus arbeiten. Ich genieße das sehr. Vor allem die Feiheiten, der kurze Arbeitsweg vom Bett über die Dusche ins Arbeitszimmer und die flexible Arbeitsgestaltung haben es mir angetan. Und man kann sich “nebenbei” um die Familie kümmern und einiges für die gute Work-Life-Balance tun.

So verlockend das auch klingt: Wer seinen Arbeitsplatz in die eigene Wohnung verlegt, sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im Gegenteil: Um im Home Office erfolgreich arbeiten zu können, benötigt man ein hohes Maß an Selbstorganisation, gute Werkzeuge und ein ergonomisches Büro. Gerade letzteres wird häufig stiefmütterlich behandelt.

Wie arbeitet es sich nun am besten im Büro zu Hause? Etwas Werbung in eigener Sache: Ich habe mal wieder etwas für akademie.de geschrieben, das sich genau damit auseinander setzt und eine Menge ganz praktischer Tipps geben soll: Zu Hause und doch im Büro: Arbeiten im Home Office. Die Web-Version ist frei zugänglich.

Das Inhaltsverzeichnis:

1. Telearbeit: Vorteile – Nachteile – Selbsttest

  • 7 Vorurteile gegen Telearbeit
  • Typen der Telearbeit
  • Vorteile und Nachteile
  • Schnelltest: Telearbeit

2. Arbeit organisieren

  • Selbstorganisation
  • Mitarbeiterführung: Wenn Sie der Chef sind

3. Kommunikation und Telearbeit

  • Chat und Instant Messaging
  • Web-Conferencing
  • Wikis
  • Weblogs und Twitter

4. Gestaltung des eigenen Home-Office

  • Arbeitsplatzgestaltung
  • Mein Arbeitsplatz
  • Arbeitsplatzergonomie
  • Mit dem Laptop arbeiten
  • Effizient arbeiten mit mehreren Bildschirmen
  • Checkliste Ergonomie Home-Office

Registrierte akademie.de-Leser können ein 57-seitiges PDF herunterladen, die Web-Version ist derzeit offen zugänglich. Viel Spaß beim Lesen. Eigene Erfahrungen und Ergänzungen sehr gerne dort und hier.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 20. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Innovation | Technologien | Wirtschaft 

Wußten Sie, dass alle Ameisen dieser Erde zusammengenommen etwa genauso viel wiegen wie alle Menschen? Nicht, dass das etwas mit Schwarmintelligenz zu tun hätte, interessant finde ich es trotzdem. Im National Geographic Deutschland gibt es in der Ausgabe August 2007 einen umfassenden, sehr spannenden und gewohnt faszinierend bebilderten Beitrag zur Schwarmintelligenz. Einen kurzen Teaser können Sie auch online lesen.

“Ein Beispiel sind die Massendemonstrationen von Globalisierungsgegnern. Zu beobachten im Juni 2007 in Deutschland, im Umfeld des sogenannten G-8-Gipfels: Vor allem die gewaltbereiten Randalierer informierten sich per Handy kontinuierlich gegenseitig über die Bewegungen der Polizei. Eine früher eher unkoordiniert handelnde Masse wurde zu einem ‘schlauen Schwarm’, der sich bei Vorstößen der Polizei immer wieder aufteilte und an anderer Stelle neu zusammenfand.” Quelle: Peter Miller, National Geographic, Verweis

Ich will Ihnen und mir nachfolgend einige Gedanken und Aussagen des Artikels festhalten. Nicht den Artikel ersetzend, nicht vollständig, nicht perfekt ausformuliert. Eher ein kleines, spontan mitgeschriebenes Exzerpt.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Juli 2007, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 
“Dösen ist im Vergleich zu Entspannungstrendsportarten wie Yoga und ZEN in Deutschland gesellschaftlich nicht besonders anerkannt. Wer döst, verplempert sinnlos Zeit. Es wirkt passiv, faul und dumm. Ich finde das schade, denn im Grunde ist Dösen viel effizienter als dieser neumodische Entspannungsfirlefanz aus Fernost. Aber Entspannungstrendsportarten aus Fernost lassen sich eben besser verkaufen. [...]” (Quelle: Toonblog)

Da ist was wahres dran, oder?

Weiterlesen im Toonblog…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 10. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Für die einen ist es unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg, für die anderen ist es eine weichgespülte Floskel: Respekt am Arbeitsplatz.

Die Universität Hamburg führt gerade eine ausführliche Studie zu Respekt am Arbeitsplatz durch und braucht für möglichst aussagekräftige Ergebnisse eine breite Unterstützung. Wenn Sie angestellt sind oder waren, sollten Sie sich 10 bis 20 Minuten Zeit nehmen und in dieser Studie Ihre Erfahrungen anonym beisteuern.

Mitmach-Tipp

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Geschrieben von Alexander Greisle am 9. Mai 2007, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Direkt zu den Links:

  • Alexandra Graßler berichtet von einem Experiment der Autorin Vera F. Birkenbihl, die ihr neues Buch, einen Lehr-Roman, mit einem Blog-Experiment startet. Mögen Sie Frau Birkenbihl? Dann schauen Sie vorbei. Finden Sie ihre Bücher bisher nicht so toll? Dann erst recht.
  • Extremjobber. Von Freaks und Übermenschen Leserkommentare im manager magazin. Interessante An- und Einsichten. Mir erschließt sich allerdings immer noch nicht, warum ich mir den Streß machen soll, mein Leben in Arbeit und Freizeit sklavisch aufzuteilen.
  • Google kennt sich mit Festplatten sicher sehr gut aus. Und hat nachgeprüft, wie es um die Ausfallraten bestellt ist. Nachzulesen bei golem: Wann leben Festplatten länger?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. Februar 2007, Lizenz
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Rubrik: Innovation | Business Development 

Chris Anderson, Autor des Buches “The Long Tail. Why The Future of Business is Selling Less of More.”, probiert gerade eine neue Management-Philosophie aus: Management by Grassroot. Das bedeutet: Er macht ganz offen einfach das, was seine Mitarbeiter ihm sagen.

“’I do whatever my interns tell me to do.’ This is leading him towards carrying out book signings in Second Life. He doesn’t know if it’s really a good use of his time… but it’s what the grassroots are telling him to do.”

Sehr interessanter Ansatz. Erstens dürfte das sagenhaft motivierte Mitarbeiter hervorbringen. Zweitens wissen diese aus dem Alltag oft am besten, was für die Sache dienlich ist. Und drittens sind moderne Mitarbeiter verantwortungsvoll genug, diese Möglichkeit zum Vorteil des Unternehmens zu nutzen. Sie werden lernen, unternehmerischer zu denken.

Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Philosophie nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gerade in KMU ganz hervorragend funktioniert und viele neue Impulse hervorbringt. Fallen Ihnen nicht spontan auch einige Projekte und Themen ein, die erfolgreicher gewesen wären, wenn die Stimmen der Mitarbeiter eher gehört worden wären? Oder Ideen, die irgendwo in der Lehmschicht verloren gegangen sind?

via Ethan Zuckerman über Blogrollle

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Oktober 2006, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Anja Dornheim zitiert in ihrem Blog aus einem Buch von Vera Birkenbihl zum Thema Lernen durch Kritik:

“[...] neuere psychologische Forschungen immer klarer zeigen, daß wir nicht so sehr durch Fehler-Analyse und Kritik besser werden, sondern weit besser und schneller lernen, wenn gute Modelle vorhanden sind, die wir bewußt (oder unbewußt) imitieren können.” (Vera Birkenbihl)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 6. Oktober 2006, Lizenz
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