Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Einen sehr lesenswerten Leitfaden zur akustischen Gestaltung von Kindertagesstätten hat das Umweltministerium Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IBP veröffentlicht. Akustische Gestaltung in Kindertagesstätten im work.innovation-Blog? Ja, denn erstens ist auch ein Kindergarten ein Arbeitsplatz und zweitens kann man daraus kann einige Anregungen für die Gestaltung akustisch attraktiver Büroumgebungen ziehen.

Gerade belebte Orte wie Kindertagesstätten, Großraumbüros oder CoWorking-Orte leiden oft unter schlechter Akustik. Das führt nicht nur zu Konzentrationsstörungen, es kann auch die Vertraulichkeit beeinträchtigen und, wenn man dem dauerhaft ausgesetzt ist, regelrecht krank machen. Es lohnt sich also, nicht nur im Sinne der Qualität der Arbeitsorte, einen Blick auf die Akustik zu werfen.

Bei akustischen Betrachtungen sollte man auf verschiedene Aspekte achten: (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 2. November 2009, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Ob nun 1,5 oder 3 Liter am Tag – trinken ist wichtig. Und das nicht nur für körperlich arbeitende Menschen sondern insbesondere für Wissensarbeiter: Das Gehirn hat einen Wassergehalt von etwa 70 %. Es ist auf eine über den Tag verteilte ausreichende Flüssigkeitszufuhr angewiesen. Der Nutzen:

  • Die Konzentrationsfähigkeit steigt
  • Die Leistungsfähigkeit bleibt über den Tag konstanter
  • Man ist weniger schlapp und müde

Wichtig ist es, regelmäßich zu trinken. Studien haben gezeigt, dass noch am nächsten Tag Leistungseinbußen zu verzeichnen sind, wenn der tägliche Wasserbedarf am Stück abends ausgeglichen wird (mdr).

Trinken ist Gewohnheit

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Geschrieben von Alexander Greisle am 3. März 2009, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Neue Arbeitsformen 

Frisch zurück vom Urlaub ein Artikel über Burnout? Klar, erhohlt schreibt sich das leichter ;-)

Im geförderten Projekt Präventiver Gesundheitsschutz in der IT-Branche wurde ein sehr praktisches Arbeitspapier veröffentlicht: Burnout in der IT-Branche (via heise).

Laut Titel speziell für IT-Freelancer, im Inhalt hoch relevant für alle Wissens- und Informationsarbeiter, egal ob Selbständig, angestellt oder als Freiangestellter. Es geht darum, wie man Burnout erkennen kann, welche Ursachen dafür verantwortlich sind und vor allem darum, wie man Burnout vermeiden kann.

Wie zeigt sich ein Burnout? Laut dem ITG-Papier in drei Schritten:

  1. Emotionale und körperliche Erschöpfung
  2. Zynismus, Entfremdung, Demoralisierung
  3. Verfall des Engagements und Gefühl der Ineffizienz

Diese drei Punkte eignen sich ganz gut für die kritische Selbstdiagnose.

Sicher haben die Unternehmen dafür eine Verantwortung, andererseits kann jeder eigenverantwortlich für sich selbst sehr viel tun. Und: Je selbständiger und freier die Arbeitsweise desto höher die Selbstverantwortung. Natürlich haben die vom Einzelnen nur schwer zu verändernden Rahmenbedingungen in den Unternehmen, das Paper zeigt eine Vielzahl davon auf, eine zentrale Bedeutung. Auch daran sollte man als Einzelner Einfluß nehmen.

Einfacher und mit weniger Aufwand kann man sich selbst schützen. Es gibt keine Ausreden dafür. Ein paar Maßnahmen:

  • Sich nicht dauerhaft überfordern und Neues mit Bekanntem abwechseln
  • Nicht alles verplanen, Puffer einbauen
  • Pausen, nach Abschluß einer Aufgabe oder regelmäßig alle 60 bis 90 Minuten, weg vom Rechner, am besten an der frischen Luft.
  • Jeden Tag eine Bewegungspause. Spazieren gehen, etwas körperliches tun.
  • Strikt arbeitsfreie Zonen und Zeiten schaffen. Zeit für Hobbies und Freunde reservieren.
  • Diese arbeitsfreien Zonen vor “Überfällen” schützen: Handy aus, Rechner aus.
  • Vielleicht hilft hier nur Routine? Zwei Abende die Woche, immer die gleichen, regelmäßig, ohne Ausnahme.
  • Leichte Lektüre. Die Fachzeitschriften, Blogs, Podcasts, Feeds etc. abends weglegen. Mal wieder einen guten Roman oder Krimi lesen, ins Kino gehen, im Straßencafe andere Leute beobachten.
  • Eine stille Stunde in den Büroalltag einbauen. Eine Stunde am Tag, in der Sie sich nicht stören lassen. Mit etwas Konsequenz ist das im Kollegenkreis leichter durchzusetzen als man glaubt.
  • Über den Streß sprechen, den Dampf verbal rauslassen, auch wenn es schwer fällt. Wenn die Kolleginnen und Kollgen nicht die geeigneten Gesprächspartner sind, dann vielleicht Freunde oder die Familie? Andere haben die gleichen Probleme…
  • Bei länger andauernder Erschöpfung ist vielleicht auch ein Arzt die richtige Ansprechperson?

Wichtig scheint mir dieser Satz, nicht nur für Freelancer, sondern für alle Informations- und Wissensarbeiter:

“Wenn Sie ‘unternehmerisch’ [oder selbstverantwortlich] am Markt [oder im Unternehmen] auftreten, sollten Sie auch in anderer Hinsicht wie ein Unternehmer handeln. Physische und psychische Ressourcen sind das Kapital des Freelancers [in der modernen Arbeitswelt]. Sichern und vermehren Sie Ihr Kapital.”

In diesem Sinne…

Projekthomepage
Direkter Download des Arbeitspapiers (pdf, ca. 290 KB)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. September 2008, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen | Usability + Ergonomie 

Diesen Beitrag lesen Sie wahrscheinlich sitzend. Das ist OK. Zukünftig könnten Sie das mit der Walkstation der amerikanischen Steelcase-Tochter Details auch im Gehen tun. Die Walkstation ist eine Kombination aus einem Laufband, gedrosselt auf ca. 3 km/h Höchstgeschwindigkeit, und einem höhenverstellbaren Schreibtisch mit Notebook. Die Idee dahinter ist einfach: Mehr Bewegung beim Arbeiten.

Das ist gut für den Bewegungsapparat und die Gesundheit und quasi nebenher ist Bewegung auch noch kreativitätsförderlich. Es spricht also alles dafür, Büroarbeit und Bewegung zu kombinieren:


Bildquelle: Steelcase

Im Sitzen können Sie sich ein Bild von der Funktionsweise mit Hilfe des Sales-Videos zur Walkstation machen. Angeblich ist die Walk Station so flüsterleise, dass sie im Büro nicht weiter stört – es sei denn durch das Schnaufen der konditionell eher schwachen Kolleginnen und Kollegen.

Damit Sie die Wahlfreiheit haben, wie Sie das work.innovation-Blog in Zukunft lesen wollen, gibt es ebenfalls von Details die Sit-to-Walkstation, einen Steh-/Sitzarbeitsplatz. Natürlich ebenfalls mit Laufband.

Dass das Ganze umgerechnet 2.900 € kostet, es Menschen gibt, die damit schon 32.000 Kalorien verbrannt haben und es noch keinen unabhängigen, wissenschaftlichen Nachweis der Wirksamkeit gibt, das können Sie unter anderem im AFP-Artikel bei Spiegel-Online nachlesen.

Spaß beiseite, ich finde das eigentlich eine ganz witzige Idee. Bleibt zu hoffen, dass die Walkstation nicht ein ähnlich einsames Leben fristen wird wie die Fitness-Geräte in vielen deutschen Büro-Ecken.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Juli 2008, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes | Information Worker 

Die Freude an dieser wilden kulinarischen Erfahrung hatten kürzlich Studierende an einer bayrischen Fachhochschule. Wie es geschmeckt hat? Keine Ahnung, ich hab’s mir leichten Herzens verkniffen.

Es drängt sich allerdings die Frage auf, ob das nun guter, merkfähigkeits- und konzentrationsförderlicher Brainfood ist. Man lernt in meinem Job im Laufe der Zeit doch einige Kantinen und “Versorgungskonzepte” kennen. Zwar sind geschmackliche Verirrungen wie die obige dann – gottseidank – doch eher selten. Die Bedürfnisse von überwiegend sitzenden Wissens- und Büroarbeitern sind allerdings auch 2008 noch lange nicht in jeder Kantine angekommen.

Es wäre eigentlich mal eine interessante Studie herauszufinden, um wieviel die Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit deutscher Büroarbeiterinnen und Büroarbeiter nach der Mittagspause abfällt. Kennt zufällig jemand aus der Leserschaft eine solche?

Für alle die es bezüglich der Ernährung besser machen möchten, hier ein Lesetipp: Richtig essen – geistig fit und bester Laune aus dem Verbraucherinformationssystem Bayern. Wenn das bayrische Fachhochschulen nun auch noch lesen würden…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. April 2008, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen | Usability + Ergonomie 

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist immer für die eine oder andere interessante Veröffentlichung gut. Heute trudelte per Arbeit und Gesundheit online ein Hinweis auf eine neue Broschüre zum Work Ability Index ein.

Der Work Ability Index…

“...umschreibt, inwieweit ein Arbeitsnehmer in der Lage ist, seine Arbeit angesichts der Arbeitsanforderungen, Gesundheit und mentalen Ressourcen zu erledigen. Zwei Komponenten bestimmen die Arbeitsfähigkeit:

- die individuellen Ressourcen des Arbeitnehmers (körperliche, mentale, soziale Fähigkeiten, Gesundheit, Kompetenz, Werte) sowie
- die Arbeit (Arbeitsinhalt, Arbeitsorganisation, soziales Arbeitsumfeld, Führung).”

Ein kurzer Fragebogen zur Selbstbewertung checkt verschiedene Kriterien ab und errechnet Ihren persönlichen WAI. Damit Sie gleich mal Ihren WAI im Durchschnitt zu Ihrer Altergruppe sehen, habe ich die entsprechende Grafik aus der Broschüre (Seite 97) kopiert. Interessant übrigends, dass der höchste WAI mit > 60 erreicht wird. Es darf spekuliert werden…

Natürlich kann eine solche Selbstbewertung nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Der WAI kann jedoch sensibilisieren und ist ein Aufhänger für Gespräche und Aktivitäten. Darin liegt meiner Meinung nach der größte Nutzen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 11. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes | Usability + Ergonomie | Technologien | Wirtschaft 

Übrig gebliebene Links in dieser Woche:

  • Keine Gesundheitsbelastung durch Toner-Feinstäube in Büros, so eine Studie des Instituts für Innenraum- und Umwelttoxikologie am Universitätsklinikum Gießen im Auftrag des Bundesamtes für Risikobewertung. Edit: In der aktuellen c’t gibts einen Bericht dazu. Unter anderem: Die Forscher attestieren selbst eine nicht zuverlässige Aussagekraft, da zu wenig Testpersonen beiteiligt waren. Außerdem war der Versuchsaufbau wohl nicht frei von möglichen Beeinflussungen, z.B. Zigarettenrauch. Insofern: Keine Entwarnung, nur ein Hinweis.
  • Die Ritterlichen sind laut FTD noch in der Unterzahl. Aber drängen mit Macht nach oben und möchten dann ethische Werte nach vorne bringen. Sehr begrüßenswert. Hoffen wir, dass sich das nicht noch abschleift, auf dem Weg nach oben.
  • Sie finden Ihre Online-Kontakte auch eher nicht so hübsch? Dann mieten Sie sich doch neue, hybschere: Fake Your Space (via Spon, Danke Thorsten für den Hinweis auf den defekten Link). Das mußte ja irgendwann kommen…
  • Wohin mit digitalen Dokumenten, die über einen langen Zeitraum aufbewahrt werden müssen? CDs sind ungeeignet. Die Süddeutsche Zeitung berichtet über eine neue Speichertechnologie von Sandisk. Nur einmalig beschreibbar, dafür aber 100 Jahre haltbar.
  • Positiv: Strato setzt künftig, laut einem Bericht des PC-Professionell-Blog, in seinen Webhosting-Rechenzentren bewußt auf energiesparende Technik. Gefällt mir. Und jetzt noch brauchbaren technischen Support, bitte.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 3. März 2007, Lizenz
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Rubrik: Usability + Ergonomie 

Reiche mal eben schnell einen Link rüber an das Bandscheibenblog und bin gespannt, was Christoph dazu sagt: The Four Best Ways to Sit at Your Computer

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Geschrieben von Alexander Greisle am 21. Februar 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Usability + Ergonomie 

Sitzen Sie im Arbeitsalltag auch zuviel rum? Vom Schreibtisch ins Auto zur Bahn ins Meeting in die Bahn-Lounge und so weiter? Eine ziemliche Belastung für den Körper. Einfache, kurze Übungen helfen, das Zwicken und die Verspannungen los zu werden.

Über einen Trackback bin ich gerade auf die sehr interessante Seite von Christoph Weigand mit Videoanleitungen zur Bürogymnastik aufmerksam geworden. Zum Abspielen wird der aktuelle DivX-Codec benötigt. Damit die Übungen auch unterwegs helfen, gibt es Versionen für PDA und Handy.

Dazu gehört auch das Bandscheibenblog mit dem Ziel, das aktuelle medizinische Geschehen und aktuelle Nachrichten in Sachen Bandscheibe anzubieten. Linktipp.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 3. Januar 2007, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

In diesem Winter kann man wahrlich nicht behaupten, dass wir bisher zu wenig Licht abbekommen hätten. Zumindest ein positiver Effekt. Denn Licht ist wichtig für unser Wohlbefinden, je mehr Licht, desto leistungsfähiger sind wir. Wir brauchen Licht um in die Gänge zu kommen.

Interessant ist, welche Helligkeit verschiedene Szenarien haben:

  • Ein strahlender Sonnentag: bis zu 50.000 Lux
  • Ein Tag mit bewölktem Himmel: 3.000 Lux
  • Ein normal beleuchtetes Zimmer: 400 Lux

Selbst bei bewölktem und ungemütlichen Wetter lohnt also der Gang an die frische Luft. Nicht nur wegen dieser, sondern auch als natürliche Lichtdusche. Inzwischen ist in Studien nachgewiesen, dass Licht wirkt. Gegen Depressionen, gegen Jetlag und auch gegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Licht ist gut für das Gemüt.

Man geht davon aus, dass mindestens 2.000 Lux notwendig sind, damit Licht seine Wirkung entfalten kann.

Weitere Informationen zum Thema Licht gibts hier im Blog im Beitrag Licht ist nicht gleich Licht und in einem guten Artikel in die-wirtschaft.at mit dem etwas unglücklichen Titel Profitfaktor Licht.

Edit, 6.5.7 – Doc Sarah Schons gibt ebenfalls viele nützliche Tipps und Leseanregungen zu diesem Thema: Leben im Jetlag

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. Dezember 2006, Lizenz
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