Rubrik: Information Worker | Innovation 

Einen informationsreichen Service bietet die Fraunhofer Gesellschaft an: Über die Fraunhofer ePrints haben Sie kostenlosen Zugriff auf Veröffentlichungen der Forscherkollegen. Bei weitem nicht auf alles, aber auf einiges. Sie können die Datenbank nach Stichwörtern durchsuchen oder geordnet nach Forschungsgebieten und/oder Instituten durch den Datenbestand browsen. Die Dokumente lassen sich als pdf im Volltext herunterladen.

Die große Schwester dieser Datenbank ist Fraunhofer Publica. Dort finden Sie weitere Veröffentlichungen (allerdings nicht zwingend kostenlos bzw. als Download verfügbar) der Fraunhofer Forscher, insbesondere auch Dissertationen, Aufsätze, Studien, Buch- und Konferenzbeiträge.

Viel Spaß beim Stöbern!

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Februar 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Im Blog von Tom Peters gibt es interessante Denkanregungen von Edward Tufte zur Frage, ob es wirklich eine Informationsflut gibt oder ob die Probleme mit dem zu viel an Information hausgemacht ist:

“There is no such thing as information overload, just bad design.”
“Clutter is not an attribute of information, it is an illness of design.”

Darüber kann man trefflich diskutieren. Ein Ergebnis der Information Worker Performance Studie, die ich zusammen mit dem Fraunhofer IAO gemacht habe, ist, dass die Mitarbeiter erweiterte Möglichkeiten der Werkzeuge viel zu wenig nutzen (Management Summary, pdf, 302 KB). Das liegt auch an fehlenden Methodenkenntnissen. Anders ausgedrückt: Am schlechten Design des persönlichen Informationsmanagement.

Einen Beitrag dazu, wenn auch mit einem etwas unglücklichem Titel, gibt es in der Online-Ausgabe des manager magazin: Technik, die behindert

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Geschrieben von Alexander Greisle am 2. November 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Nutzen Sie Wikipedia als Recherchequelle im Internet? Einer der Kritikpunkte an Wikipedia ist, dass die Texte nicht redaktionell geprüft und von sehr unterschiedlicher Qualität sind. Dafür ist Wikipedia sehr dynamisch und man findet viele Erklärungen, die in keinem anderen Lexikon zu finden sind.

Jetzt gibt es ein weiteres kostenloses Nachschlagewerk online, das auf einem renommierten gedruckten und redaktionellen Lexikon basiert, dem Meyers Großes Taschenlexikon in 24 Bänden. Über 150.000 Stichwörter können nachgeschlagen werden. Registrierte Nutzer können darüber hinaus bestehende Beiträge kommentieren und neue Stichwörter vorschlagen.

Die Vielfalt machts. Ich werde beide Lexikas parallel nutzen, da sie unterschiedlichen Charakter haben. Das Meyers-Lexikon ist schon in die Suchleiste meines Internet-Browsers integriert. Bei Ihnen auch?

via: @-web

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Geschrieben von Alexander Greisle am 1. Oktober 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Innovation 

Es gibt wenige Ideen, die nicht schon mal da waren. Die Chance, dass ein Blogger sie aufgegriffen hat, sind nicht schlecht. Neue Technologien? Blogger sind typische Early Adopter, die früh darüber berichten.

Dorai Thodla hat in seinem LearnLog sechs einfache Tipps aufgeschrieben, wie man Blogs zum Ideen- und Technologiescouting nutzen kann.

  • Identifizieren Sie die Experten in Ihren Fachgebiet. Vielleicht bloggt ja schon einer?
  • Suchen Sie nach Produktmanagern die bloggen. Vor allem auch im englischen Sprachraum.
  • Gibt es Fachredaktionen oder Tester mit eigenen Blogs?
  • Abonnieren bzw. verfolgen Sie diese Blogs.
  • Lesen Sie die Blogs, die diese Blogger lesen (Stichwort: Blogroll) und verlinken.
  • Und vergessen Sie vor allem die Kommentare zu den Beiträgen nicht. Oft entstehen dort die wirklich spannenden Diskussionen mit wertvollen Hinweisen.

Einen siebten Punkt würde ich noch hinzufügen: Die Google Blog-Suche und Technorati gehören ins Standardrepertoire bei der (Fach-)Recherche im Internet.

Für eingefleischte Blogger keine wirklich neuen Erkenntnisse. Konsequent verfolgt profitiert man von vielfältigen neuen Impulsen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Juni 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Internet | Medienkompetenz 

Hier hatte ich ja schon auf die Zusammenfassung der IAO-Studie zur Information Worker Performance hingewiesen. Unter dem Thema Informationssuche war eine der Frage der Studie: “Welche Informationsquellen nutzen Sie im täglichen Arbeiten?”. Hier die Verteilung der Antworten der 1.118 Teilnehmer:

Die Dominanz von Suchmaschinen war zu erwarten. Interessant ist, dass rund die Hälte der Teilnehmer trotzdem gezielt auf spezialisierte Seiten und Dienste zugreift.

Mit lediglich 10 % liegen Weblogs zwar an letzter Stelle, jedoch halte ich diese Zahl angesichts der noch recht jungen Entwicklung von Weblogs – insbesondere der im geschäflichen relevanten Corporate- oder Wissensblogs – für durchaus beachtlich. Die Meinung von Gallup, dass Weblogs den Zenit schon überschritten hätten (nachzulesen z.B. im Webmasterfind Blog oder beim PR Blogger Klaus Eck), teile ich nicht. Für diese Beurteilung ist zum einen die Zeit noch nicht reif und zum anderen gibt es durchaus andere Anzeichen. Zum Beispiel die jüngste openBC-Studie ‘Kommunikation & Networking im Internet’ (pdf, 291 KB). Diese berichtet davon, dass in Europa 52,3 % der OpenBC-Mitglieder Blogs nutzen (nachzulesen ebenfalls beim PR Blogger Klaus Eck). Eine kurze Zusammenfassung der openBC-Studie gibts im JobBlog.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 27. März 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Usability + Ergonomie 

Immer mal wieder hatte ich hier im Blog auf die Studie zur “Information Worker Performance” hingewiesen, die ich zusammen mit dem Fraunhofer IAO durchgeführt habe. An dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank an alle Leser, die uns unterstützt haben! Insgesamt haben 1.118 Teilnehmer den Fragebogen ausgefüllt. Klasse.

Jetzt ist es so weit: Die Auswertungen und Zusammenfassungen sind fertig. Wie erwartet hat sich der hoch signifikante Zusammenhang zwischen der Informationsarbeit und der gesamten Arbeitsperformance bestätigt. Es zahlt sich aus, in die Information Worker Performance zu investieren:

An dieser Stelle die wesentlichen Empfehlungen aus der Studie:

  • Unternehmen sollten das hohe Potenzial für eine bessere Arbeitsperformance durch ein effizientes persönliches und Team-Informationsmanagement gezielt aktivieren.
  • Dazu muss die Awareness, das Bewusstsein über die verfügbaren Möglichkeiten und deren Vorteile erhöht werden. Dies kann zum Beispiel durch gezielte prozess- oder aufgabenorientierte Schulungs- und Informationsmaßnahmen innerhalb der Firma erreicht werden.
  • Die Soft- und Hardwareentwickler sollten einen situations- und kontextorientierten Zugang zu den Funktionen ermöglichen. Das kann, auch ein Aspekt der Awareness, den Nutzungsgrad steigern und erhöht die Usability.
  • Das Wissen bezüglich Strategien, Methoden und Werkzeugen des persönlichen und teambezogenen Informationsmanagement bei den Anwendern – in der Analogie zum Zeitmanagement – muss weiter auf- und ausgebaut werden.

Ich werde in nächster Zeit immer mal wieder Detailergebnisse hier im Blog veröffentlichen und freue mich auf Ihre Erfahrungen und Kommentare!

Die Management Summary mit weiteren Kernaussagen können Sie hier herunterladen. Wer eine detaillierte Zusammenfassung möchte, kann sich gerne per E-Mail bei mir melden.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 21. März 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Wie viele Treffer bekommen Sie bei Google wenn Sie einen Begriff aus Ihrem Tätigkeitsumfeld eingeben? Wie selektieren Sie die Treffer, d.h. welche lesen Sie genauer und verfolgen die Informationen weiter? Verlassen Sie sich dabei auf Google: Die besten werden schon vorne stehen? Sind Sie sicher, dass die Informationen die Qualität und Authentizität haben, die Sie benötigen?

Ein Ergebnis der Studie zur Information Worker Performance des Fraunhofer IAO (Veröffentlichung demnächst) ist, dass die Transparenz von Information eines der Hauptprobleme der Informationsflut ist. Transparenz meint das Finden, Verstehen und Bewerten von Informationen im Kontext des Zieles der Suche.

Deshalb sind die 5 Kriterien zur Evaluation von Information der Cornell University ein hilfreicher Ansatzpunkt für eine erste Bewertung (aufmerksam geworden im Recherchenblog). In freier Übersetzung und etwas ergänzt:

  1. Quelle: Wer hat die Information verfasst? Wie ist die praktische und theoretische Qualifikation? Welche Ziele werden vermutlich verfolgt? Und wie ist die Reputation (auch hier hilft Google)?
  2. Sorgfalt: Sind Kontaktmöglichkeiten angegeben? Wurde sorgfältig verlinkt bzw. die verwendeten Quellen angegeben? Wie ist Stil und Grammatik?
  3. Objektivität: Welcher Grad an Werbeaktivität steckt dahinter? Werden Argumente abgewägt und diskutiert? Wie detailliert sind die Informationen, auch bezogen auf Art und Zweck des Textes? Werden Meinungen als solche kenntlich gemacht?
  4. Aktualität: Wann wurde die Information veröffentlicht? Wie aktuell ist der Zeitstempel (Vorsicht: Wenn alle Informationen “heute” zuletzt aktualisiert wurden, stimmt auch etwas nicht…)? Gibt es tote Links/Verweise?
  5. Aufbereitung: Wie vollständig sind die Verweise? Wurden wichtige Quellen beachtet? Wie ist die Aufbereitung der Informationen? Entspricht die Art der Aufbereitung und der Sprache der Zielgruppe?

Mit Hilfe dieser Fragen hat man schon einen sehr guten Eindruck über die Information. Und einen guten Einstiegspunkt für weitere Recherchen.

Vielleicht lohnt es sich für Sie, einen Favoriten-Ordner mit besonders guten Recherchequellen und einen mit den für Sie wesentlichen Anlaufstellen und Autoren anzulegen?

Update: Im Beitrag Checkliste: Qualität von Fachinformationen im Internet bewerten habe ich die Kriterien noch etwas überarbeitet und in eine Mindmap gebracht.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 20. Februar 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Eine umfassende Sammlung von Newsfeeds zur Recherche im Internet hat das Recherchen Blog zusammengetragen. Linktipp.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 19. Januar 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Wie man im Internet schneller und besser findet hat der Fachbereich Information Science der HTW Chur in einer umfassenden und doch gut verständlichen Einführung zur Suche im Internet veröffentlicht. Die Inhalte:

  1. Informationanbieter & -dienste
  2. Suchverfahren
  3. Suchoperatoren und Suchmethoden
  4. Vorgehensweise bei der Suche
  5. Literatur / Links

Es gibt einen Multiple-Choice Test, in dem man sein neu erworbenes Wissen überprüfen kann – oder abschätzen, ob die Einführung noch neues bringt.

Danke und Grüsse an Bernard Bekavac, der dieses Projekt seit 1997 vorantreibt.

wieder aufmerksam geworden über das Researchblog

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Geschrieben von Alexander Greisle am 15. Januar 2006, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Informativer Beitrag bei @-web zum Thema Business Suchmaschinen und Suchmaschinen-Marketing in dem der Frage nachgegangen wird, welchen Nutzen Business-Suchmaschinen (also eigentlich redaktionell betreute Verzeichnisse) im Vergleich mit Suchmaschinen á la Google und Co. haben.

Ich möchte zur Diskussion eine Auswertung aus einer Online-Umfrage beitragen, die ich im Rahmen meines Business Plans erstellt habe:

Studie: Auswahl externer Dienstleister

Hinweis 1: Beim Punkt “Verzeichnisse” wurde nicht nach Papier- und Online-Verzeichnissen unterschieden.
Hinweis 2: Wie jede Studie ist auch diese eine Momentaufnahme.

P.S.: Auf Nachfrage kann ich gerne die Daten als Excel-Sheet (mit weiterer Unterscheidung nach Funktionsebene, Unternehmensgröße und -Typ) bereit stellen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 15. Oktober 2005, Lizenz
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