Rubrik: Information Worker 

Bei aller Google-Skepsis, es kommen doch immer wieder interessante, nützliche Dinge aus den Entwicklerstuben. Gerade macht Google Squared die Runde, welches bald bei Googlelabs verfügbar sein soll. Mit Squared lassen sich die Ergebnisse übersichtlich in Tabellenform darstellen und natürlich auch sortieren.

Techcrunch hat dazu ein Video veröffentlicht:

Das könnte unter zwei Aspekten ein sehr nützlicher Ansatz sein:

  1. um mehr Überblick in der Flut der Suchergebnisse und
  2. um dem Effekt, dass nur die ersten zehn Ergebnissen überhaupt Beachtung geschenkt, wird ein Schnippchen schlagen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 13. Mai 2009, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes | Internet 

Eine echte Perle hat die Times online gestellt: das Times Archive. Darin lassen sich alle Beiträge der gedruckten Times seit 1.1.1785 online recherchieren.

“Every issue of The Times published between 1785-1985, digitally scanned and fully searchable”

Das sind die faszinierenden Dinge des Internet. Ob ein solches Angebot in Deutschland auch nach 7 Tagen wieder verschwinden müsste, wenn es von einem öffentlich-rechtlichen Anbieter käme?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. Juni 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Kommandozeilenpuristen hier? Jetzt naht Unterstützung für die Internetrecherche. Der Browser ist zukünftig nur noch die Runtime-Umgebung für die Google-Shell zur Internetrecherche: goosh.org

Eine witzige Idee. Mich würde ja schon interessieren, wie viele Nutzer es gibt.
(via Recherchen Blog)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 6. Juni 2008, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy | Technologien | Informationsgesellschaft 

Lieschen Müller oder Lieschen Müller? Die größte Herausforderung für Personensuchmaschinen ist das Auflösen von Namenskonflikten und die richtige Zuordnung gefundener Inhalte. Hier kranken eigentlich alle bekannten Personensuchmaschinen. Wohl dem – oder gerade auch nicht – der einen mehr oder weniger eindeutigen Namen hat.

Vor einiger Zeit hat die Personensuche Spock, die den Hype zu Personensuchmaschinen ins Rollen brachte, einen mit 50.000 $ dotierten Wettbewerb ausgeschrieben, um eben jenes Problem zu lösen. Lange hatte man nichts mehr davon gehört, jetzt sind die Gewinner bekannt. Es handelt sich um ein Team aus Deutschland, sechs Personen der Bauhaus-Universität Weimar um Professor Dr. Thomas Stein.

“Information is Nothing without Retrieval”, so das Motto des Lehrstuhls.

Von den weiteren 1500 Einsendungen wird Spock ebenfalls profitieren. Kleiner Nebenaspekt: Hier zeigt sich wieder einmal der Nutzen davon, die Öffentlichkeit und die Kunden in die Entwicklungsprozesse einzubeziehen.

Ich bin gespannt, wann die Ergebnisse in Spock implementiert sind. Beim schnellen Test gerade eben konnte ich noch keine Optimierung erkennen. Es wird wohl noch etwas Zeit brauchen, um die sicher nicht trivialen Verfahren zu implementieren. Trotzdem zeigt es sich, dass man das Thema der Personensuche, insbesondere für die digitale Reputation, nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Die Technologie macht rasante Fortschritte.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 9. März 2008, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy | Informationsgesellschaft 

Vor einigen Tagen hatte ich eine Zusammenstellung und persönliche Kurzbewertung verschiedener Personensuchmaschinen geschrieben. Zeit für einen Nachklapp.

Grund ist ein sehr lesenswerter Artikel bei Wired: Astonishing! Spock Thinks You’re a Pedophile

Ganz kurz: Dienste wie Spock, andere genauso, bedienen sich aus öffentlichen Quellen und gehen dabei nicht zwingend intelligent vor. So werden Sie wahrscheinlich auch dann ein Profil haben bzw. irgendwann bekommen, wenn Sie sich gar nicht selbst anmelden. Was dann zunächst in diesem Profil steht, das hängt von der Maschine ab.

“Once your content is on Spock it’s no longer strictly yours. For example, you can’t make your Spock profile private or limit who can contribute to it. Anyone registered with Spock can vote on the tags or photos on your profile. If the ‘no’ votes outnumber the ‘yes’ votes, the new content is removed. Otherwise, you’ll have to ask Spock’s customer service to remove it for you.” (Quelle: Wired)

Fazit: Sie haben gar keine andere Chance als sich bei den Personensuchmaschinen, nicht nur bei Spock, anzumelden und aktiv Ihre Einträge und damit Ihre Reputation zu pflegen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 15. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy | Informationsgesellschaft | Medienkompetenz 

Derzeit gibt es in der Internet-Szene zwei Dinge, die wie das Kraut aus dem Boden schießen und einen gewissen Hype-Faktor haben: Social Networks, bei denen der Hype schon wieder etwas abflaut, und Personen-Suchmaschinen. TechCrunch spricht sogar schon von einem War of the People Search. Für die persönliche Reputation, nicht nur Online, tun sich jedenfalls neue Dimensionen auf.

Personen-Suchmaschinen sind vertikale Suchdienste, die sich im Gegensatz zu den herkömmlichen Diensten auf ein Rechercheziel spezialisiert haben. Wie es der Name vermuten lässt, auf die Suche nach Fakten zu Personen. Das erledigen sie mehr oder weniger tief und manchmal auch brauchbar.

Bei den verschiedenen (Test-)berichten im Netz sollte man sich im Moment noch nicht zu sehr blenden lassen. Denn klar, es lässt sich über George W. Bush und andere Promis sehr schnell einiges finden. Zapft man, wie z.B. Spock, die Wikipedia-Einträge an, dann entstehen mächtig aussehende Profile. Man bekommt einen Eindruck davon, was möglich wäre. Die Frage ist, ob dadurch die wirklich interessanten Informationen besser zugänglich werden.

Hinzu kommt: Häufig werden die Einträge und Profile zunächst von der jeweiligen Person selbst mit den gewünschten Details gepflegt. Damit sind die nachfolgend aufgeführten Tools nicht nur Suchmaschinen sondern auch hervorragende Werkzeuge um die Treffer herkömmlicher Suchmaschinen, und damit die eigene Reputation, etwas zu steuern.

Doch nun zur Kurzvorstellung mit Screenshots einiger Personen-Suchmaschinen, die sich im Anwendungsprofil durchaus unterscheiden. Im weiteren möchte ich Spock, ZoomInfo, Pipl, Wink, Stalkerati, Yoname und Peekyou kurz charakterisieren. Ein weiteres Tool, Paterva Evolution, zeigt, dass zukünftig mit modernen Technologien noch sehr viel mehr möglich sein wird.

(weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 9. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

whonu ist keine neue Suchmaschine. whonu ist viel mehr ein Frontend für eine ganze Menge sehr unterschiedlicher Suchdienste. Eine der herausragendenden Eigenschaften ist, dass es kontextorientiert zur Suchanfrage geeignete Suchdienste vorschlägt.

Beispiel: PLZ eingeben => Es werden Suchdienste angeboten, die auf ortsbezogene Informationen spezialisiert sind. Einen kompletten Fragesatz eingeben => Es werden Suchdienste angeboten, die auf die Verarbeitung von ganzen Sätzen spezialisiert sind.

Und man kann natürlich aus einer sehr umfassenden Liste von Suchdiensten den gewünschten auswählen. Quasi ein Suchportal für alle Fälle, das hilft, aus dem Google-Einerlei auszubrechen.

Lange Rede, schweres Verständnis? Das Video erklärt es viel besser (ab Minute 4:39):


(Direkter Link zu Google Video mit direkter Einsprungadresse)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 24. April 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Gerade bei Web Worker Daily gefunden und für nützlich befunden:

Um bei Google auch nach Synonymen für einen Suchbegriff zu suchen, muß man diese nicht umständlich nacheinander recherchieren. Es reicht, eine Tilde “~” vor den Suchbegriff zu stellen. So findet beispielsweise die Suche nach “~forschung” Treffer, in denen der Begriff “Forschung” gar nicht vorkommt, dafür aber der Begriff “Wissenschaft”. Nützlich, wenn auch nicht allmächtig, ist diese Funktionalität in Kombination mit anderen Suchbegriffen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 6. März 2007, Lizenz
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Rubrik: Internet | Business Development 

An die Werbeanzeigen von Google hat man sich inzwischen gewöhnt. Sie sind sogar sehr nützlich, gelangt man darüber doch häufig auf sehr relevante Seiten zu seiner Suche. Wenn Sie selbst Werbung mit AdWords machen, sollten Sie einige Dinge beachten. Jojo hat einen ausführlichen Text zu Googles Neuerungen bei der Qualitätsbewertung von Adwords geschrieben: Infos zum Google AdWords Qualitätsfaktor

Die wichtigsten Punkte zur positiven Beeinflussung dieses Qualitätsfaktors:

  • Klickrate, also die Anzahl der Klicks auf die jeweilige Anzeige.
  • Anzeigentext, der die gesuchten Keywords bzw. thematisch sehr nahestehende beinhalten sollte.
  • Qualität der Landing Page, also der Seite, auf die die Anzeige verweist. Diese sollte möglichst exakt in Inhalt und Begrifflichkeit auf die Anzeige passen.

Wie immer macht Google um die konkreten Faktoren ein großes Geheimnis. Nicht zu unrecht, da dieser Algorithmus die Qualität maßgeblich beeinflußt und damit einen USP darstellt. Damit hat die SEO-Gemeinde neben dem Ranking der Suchergebnisliste ein zweites Feld zum austoben.

Es steckt Arbeit drin. Gut für den Suchenden, wenn dadurch bessere Treffer angezeigt werden.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 6. Dezember 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Medienkompetenz 

Dass das Internet für die Recherche von Fachinformation inzwischen eine sehr wichtige Rolle spielt ist keine neue Erkenntnis. Mit steigender Informationsfülle, selbst bei ausgeklügelten Recherchen, nimmt das Problem der Qualitätsbewertung weiter zu. Und so tauchte auch in einem Workshop, den ich letzte Woche gehalten habe, recht schnell wieder diese Frage auf.

Vor einiger Zeit hatte ich hier im Blog fünf Kriterien zur Evalutation von Information der Cornell University vorgestellt und ergänzt (siehe Glaubwürdigkeit und Qualität von Information). Zusammengefasst werden diese fünf Punkte adressiert:

  • Quelle der Information
  • Sorgfalt bei der Erstellung und Präsentation
  • Objektivität
  • Aktualität
  • Aufbereitung

Im Zuge der Vorbereitung des Workshops habe ich diese nochmals etwas überarbeitet und in eine Mindmap gebracht:

Mindmap zur Qualität von Information aus dem Internet
(Download als pdf, ca. 19 kb)

Zwei Punkte sind bei der Anwendung dieser Mindmap wichtig:

  1. Diese Checkliste ist nur hilfreich, wenn man sein aktuelles Informationsziel kennt. So werden z.B. für eine wissenschaftliche Recherche einige Punkte eine höhere Relevanz haben und auch die Bewertung strenger und penibler sein als bei einem allgemeinen Informationswunsch. Als Beispiel mag mal wieder Wikipedia herhalten. Für den täglichen Gebrauch sehr zu empfehlen, für die Verwendung in wissenschaftlichen Arbeiten aus verschiedenen Gründen nur als Einstieg und nicht als Quellenzitat geeignet.
  2. Diese Checkliste ist eine Hilfestellung und hat bewußt keine Skalierungen oder gar Bewertungsvorschläge. Sie kann und soll keine stur anzuwendende Metrik sein.

Wie geht es Ihnen bei der Bewertung von Informationen im Internet? Nutzen Sie andere oder zusätzliche Kriterien?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 11. November 2006, Lizenz
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