Rubrik: Innovation | Technologien | Wirtschaft 

Wußten Sie, dass alle Ameisen dieser Erde zusammengenommen etwa genauso viel wiegen wie alle Menschen? Nicht, dass das etwas mit Schwarmintelligenz zu tun hätte, interessant finde ich es trotzdem. Im National Geographic Deutschland gibt es in der Ausgabe August 2007 einen umfassenden, sehr spannenden und gewohnt faszinierend bebilderten Beitrag zur Schwarmintelligenz. Einen kurzen Teaser können Sie auch online lesen.

“Ein Beispiel sind die Massendemonstrationen von Globalisierungsgegnern. Zu beobachten im Juni 2007 in Deutschland, im Umfeld des sogenannten G-8-Gipfels: Vor allem die gewaltbereiten Randalierer informierten sich per Handy kontinuierlich gegenseitig über die Bewegungen der Polizei. Eine früher eher unkoordiniert handelnde Masse wurde zu einem ‘schlauen Schwarm’, der sich bei Vorstößen der Polizei immer wieder aufteilte und an anderer Stelle neu zusammenfand.” Quelle: Peter Miller, National Geographic, Verweis

Ich will Ihnen und mir nachfolgend einige Gedanken und Aussagen des Artikels festhalten. Nicht den Artikel ersetzend, nicht vollständig, nicht perfekt ausformuliert. Eher ein kleines, spontan mitgeschriebenes Exzerpt.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Juli 2007, Lizenz
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Rubrik: Innovation | Business Development 

Inzwischen gibt es eine Menge positiver Beispiele darüber, wie erfolgreiche neue Produkte durch das Involvieren von Kunden in die Ideenfindungs- und Innovationsprozesse entstehen. Egal, ob die Konzepte dazu nun Open Innovation, “Crowdsourcing”, “Kundenparlament”, “Open Source” oder sonstwie heißen, zentral ist der offene Dialog. Spannende Best-Practice-Beispiele sind etwa Gardena, Fiat (sogar – oder erst recht – im angeschlagenen Zustand hilft es, mit den Kunden zu reden) oder das Hotel SEEDAMM PLAZA.

Bevor ein solcher Prozess in Gang gesetzt wird, sind einige grundsätzliche Fragen zu klären. Am Ende sollten Sie wissen, ob und wie Sie Ihre Kunden in die Ideenfindungs- und Innovationsprozesse einbinden möchten und welche Voraussetzungen Sie dafür schaffen dürfen. (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 1. März 2007, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes | Innovation | Datenschutz + Privacy 

Lesenswert und nützlich:

  • Auf Kancept können Prototypen und Ideen bewertet werden. Die einfache Frage: Would you buy this? Yes. No. Kommentarfunktion. Fertig. Eigene Ideen können hochgeladen werden. Ideal, um die Bewertung potenzieller Kunden kennen zu lernen.
  • OpenInnovators.de ist ein neues kostenloses, deutschsprachiges Portal zum Thema Open Innovation. Noch recht jung, mit Potenzial.
  • Frank geht ran, die Telefonnummer, die alle lästigen Werbeanrufe abnimmt. Einfach angeben, dann nimmt in Zukunft Frank die lästigen Werbeanrufe an.
  • Big Brother ist wirklich ein Brite Über(-)Überwachung. Und wie der ROI von Überwachung auch in Straßenreinigungsmaschinen gerechnet werden kann. Ich will das nicht! Sie?

Wünsche Ihnen ein schönes, erholsames und inspiriertes Wochenende.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 20. Januar 2007, Lizenz
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Rubrik: Service | Internet | Business Development 

Aktuell läuft – mal wieder – eine heisse Diskussion darüber, welche Geschäftsmodelle für neue Dienste des Internet tragfähig sind, ob es solche überhaupt gibt und: Ob es darum überhaupt geht (z.B. bei Martin Roell oder bei Martin Koser). Manchmal erscheint diese Diskussion noch etwas geschädigt von der Dot-Com-Blase abzulaufen. Das ist gut, denn es verhindert vielleicht ähnliche Luftnummern.

Kurz: Es geht nicht um neue Geschäftsmodelle für neue Internet-Tools. Es geht darum, wie man als Unternehmen von den neuen Entwicklungen des Internet profitieren kann, wie man “Web 2.0” gewinnbringend nutzen kann. Für das eigene Kerngeschäft, unterstützend für die eigenen Aktivitäten. Das Potenzial geht dabei viel weiter als mit “traditionellen” Internet-Werkzeugen wie Visitenkarten-Homepages oder Online-Shops.

Laut der aktuellen AGOF-Studie sind täglich 31 Millionen Deutsche aktiv im Internet, die unter 29-jährigen fast komplett. Für die Onliner ist das Recherchieren im Netz mit knapp 85 % Nutzungsanteil fast genauso wichtig wie E-Mailen. Mehr Zahlen und Fakten gibts in den Dokumenten hinter dem obigen Link.

Jetzt kommen die interaktiven Dienste, von Blogs über Wikis bis hin zu Social-Networking-Tools, die aus der Informations-Einbahnstrasse ausbrechen. Plötzlich steht der Dialog mit und die aktive Einbindung des (potenziellen) Kunden im Mittelpunkt. Mit Kunden und Interessenten reden, Meinungen und Erfahrungen abholen und in die eigenen Produkte und Aktivitäten integrieren. Traumhaft für jeden Unternehmer. Der das Nachdenken beginnt, wie man die neuen Möglichkeiten nutzen kann um den Erfolg und die Wertschöpfung im eigenen Kerngeschäft zu steigern.

So wird deutlich, dass wir über eine wachsende Qualität des Mediums Internet reden. Es geht nicht darum, alle 31 Millionen deutschen Internet-Nutzer zu erreichen um denen was zu verkaufen (“Wenn wir nur 1 % des chinesischen Marktes erreichen, dann sind wir in 2 Jahren … eine geplatzte Dot-Com-Blase”). Es geht darum, in Kontakt mit den Richtigen zu kommen und diesen Kontakt aktiv zu nutzen. Das Internet kann das. Es hat einen klaren Reichweitenvorteil und vielversprechende neue Möglichkeiten.

Und jetzt gehe ich auf den Wochenmarkt und mache genau das.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 5. August 2006, Lizenz
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Rubrik: Innovation 

Forschung und Entwicklung findet künftig immer weniger in den stillen (Unternehmens-)Kämmerleins statt. Dieser Trend hört auf den Namen “Open Innovation” und bedeutet letztlich, dass sich Unternehmen im Innovationsprozess verstärkt nach aussen öffnen.

Vor allem Kunden – für die das Neue ja gemacht wird – aber auch Lieferanten und Kooperationspartner bringen in diesem Prozess ihr Wissen und ihre Erfahrungen und Erwartungen auf einem sehr direkten Weg ein. Open Innovation bedeutet also primär Kommunikation und die effiziente Weiterverarbeitung der dadurch gewonnenen Impulse.

Als typisches Beispiel wird gerne die Open Source-Initiative angeführt. Dabei handelt es sich um ein völlig offenes Konzept zur Entwicklung von Software, jeder kann sich beteiligen. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung des Windows-Konkurrenten Linux, der inzwischen immer häufiger auch im kommerziellen Umfeld eingesetzt wird. Abgesehen davon gibt es im Unternehmensumfeld viele Beispiele von Ansätzen, die dem Konzept der Open Innovation folgen. Nicht alle werden so genannt und nicht wenige gibt es schon länger als den Begriff.

Vor einiger Zeit hatte ich hier im Blog schon mal das Beispiel des Gardena Lenkrasenmähers kurz skizziert. Gemeinsam mit einem engen Kundenkreis wurde das Produkt von der Idee bis zur Serienreife entwickelt. Ein anderes Beispiel ist die Firma Topographic die sehr aktiv im Dialog mit (poteniziellen) Kunden und Partnern ist und diese Anregungen schnell und pragmatisch in die eigenen Produkte integriert. Zwei Beispiele die zeigen, dass Open Innovation nicht nur für die Großen eine interessante Option ist.

Warum ist das eine interessante Option? Dazu komme ich gleich. Zunächst mal sollen die kritischen Aspekte nicht vernächlässigt werden:

Natürlich gibt es auch Schattenseiten. Ein gewisser Kontrollverlust geht auf den ersten Blick mit Open Innovation einher. Nur: In welchem Innovationsprojekt hat man schon die Kontrolle? Die hohen Flop-Zahlen sprechen eine andere Sprache. Die Herausforderung ist vielmehr, diesen beschriebenen Kommunikationsprozess gut zu gestalten und zu moderieren.

Negative Kommentare können bei falscher Behandlung sicher auch problematisch sein. Andererseits bringen gerade diese die wertvollen Impulse und helfen, die richtigen Argumentationen aufzubauen. Die Konkurrenz kann natürlich spionieren kommen. Das ist wohl die grösste Gefahr. Zum Open Innovation-Konzept gehören in jedem Fall detaillierte Überlegungen dazu, ob und welche Auswirkungen dieser Fakt wirklich haben kann, wie man generell damit umgeht und wie man den Innovationsprozess entsprechend gestaltet. Vielleicht sind die Konkurrenten aber auch für bestimmte Geschäftsfelder ideale, ergänzende Kooperationspartner?

Nicht zu vergessen: Mitarbeitern verlangt das Konzept der Open Innovation ebenfalls einiges ab. Nicht jeder technikverliebte Entwickler wird es gerne sehen, wenn ihm plötzlich eine Menge Leute reinquatscht. Entsprechend ist bei der Einführung von Open Innovation-Gedanken der Aspekt des Change Mangement nicht zu vernachlässigen.

Die Weltöffentlichkeit in Form des Internet, zum Beispiel in Form eines Weblog oder durch aktive Präsenz in Fachforen, ist nur eine Ausgestaltungsmöglichkeit. Gezielte Kooperationen, teilöffentliche Kunden- und Lieferantennetzwerke, spezielle Events sind beispielhafte weitere Ansätze. Die Möglichkeiten zu Open Innovation sind vielfältig. Und es gibt gewichtige Argumente pro Open Innovation:

  • Ein enger Kundenkontakt entsteht, die guten Kunden werden enger ans Unternehmen gebunden. Diese Kunden wiederum sind die besten Multiplikatoren.
  • Risikominimierung durch die Vielfalt der Impulse (von Kunden, Lieferanten, Kooperationspartnern, Branchenfremden, etc.). Es fließen viele Aspekte mit ein, die mit der die Sicht behindernden Unternehmensbrille aussen vor geblieben währen. Dadurch wird das Ergebnis besser.
  • Was wiederum Flop-Minimierung bedeutet. Weniger Flops bedeuten automatisch weniger Kosten.
  • Die Kunden haben mitentwickelt. Damit steigt die Chance, dass deren Bedürfnisse getroffen wurden rapide. Das wird sich in den Absatzzahlen bemerkbar machen. Kombiniert mit den gerade angesprochenen sinkenden Kosten eine interessante Konstellation.
  • Und eventuell wird Innovation und Kreativität durch diese Offenheit ja zum Zusatzgeschäft?

Das funktioniert, weil auch die Kunden profitieren. Zum einen wird jeder gerne um seine Meinung gefragt und fühlt sich wert geschätzt, wenn man ihn fragt. Zum anderen erhalten die Kunden passgenaue Lösungen. Bauch und Kopf, quasi.

Ergo: Überlegen lohnt in jedem Fall, anfangen auch.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. Juli 2006, Lizenz
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Rubrik: Service | Business Development 

Wo kaufen Sie gerne ein? Wo kaufen Sie zwar ein, aber eher weil Sie keine bessere Alternative haben? Und wo haben Sie mal gekauft, jetzt aber nicht mehr? Sicher fallen Ihnen spontan einige Beispiele zu jedem dieser drei Fälle ein.

Im ersten Fall gibt es wahrscheinlich einen Aspekt, der Sie mit dem Verkäufer verbindet. Im zweiten gibt es einen Grund, warum Sie an das Geschäft gebunden sind, sonst würden Sie irgendwohin gehen, wo Sie sich wohler fühlen. Und im dritten Fall hat man es nicht geschafft, Sie an sich zu binden.

Beispiele einer GE-bundenheitsstrategie kennt jeder aus der eigenen Erfahrung. Bestes Beispiel war/ist die Rufnummernportierung im Mobilfunk, die aus genau diesem Grund von den Anbietern lange torpediert wurde. Technische Hürden und Komplexität sind andere Beispiele, genauso wie bewußte Inkompatibilitäten. Man muß dazu nicht nur im IT-Sektor suchen, auch in anderen Industrien, z.B. bei den Nespresso-Kapseln, finden sich diese Gedanken.

Wie kann man eine VER-bundheitsstrategie umsetzen? Die Möglichkeiten sind vielfältig, drei Aspekte:

  • Service nach dem alten Kaufmannsgrundsatz “schön, sauber, ordentlich”. Ergänzt um Begriffe wie: freundlich, schnell, zuvorkommend. Wer gut behandelt wird, der bleibt.
  • Aktive Integration des Kunden im Sinne der kundenorientierten Innovation. Involviert zu sein ist die höchste Wertschätzung, die man als Kunde erfahren kann. Wichtig dabei ist eine Kombination aus drei Dingen: Erstens die tatsächliche Involvierung jenseits simpler Web-Fragebögen, zweitens müssen die Ergebnisse daraus berücksichtigt werden und drittens sollten diese beiden Punkte gut an alle Kunden kommuniziert werden.
  • Offene Kommunikation über eine Multi-Channel-Strategie, face-to-face genauso wie im Internet. Das meint gerade nicht die unidirektionale Beschallung mit Informationen, sondern Gespräche und Diskussionen.

Legitim sind beide Strategien. Funktionieren werden häufig auch beide, das zeigt die Erfahrung, zumindest eine Zeit lang. Gebundene Kunden haben bei nächstbester Gelegenheit eine viel geringere Hemmschwelle für einen Wechsel. Verbundene Kunden sprechen Empfehlungen aus, verzeihen auch mal den einen oder anderen etwaigen kleinen Fehler, sind weniger preissensibel. Eigentlich genau das, was man gerne möchte.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 13. Mai 2006, Lizenz
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Rubrik: Service | Wirtschaft | Business Development 

Zitat aus dem im vorherigen Beitrag zitierten Artikel des San Francisco Chronicle

“We are shifting from an economy that is industrially focused to one that relies on creativity for the consumer.” (Doug Henton)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 27. Februar 2006, Lizenz
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Rubrik: Innovation 
“The bad news is that the only thing that typically unites marketing, design, product development, strategy, etc is that they are all not looking at the business from the customers’ point of view.”
(Quelle: The secret of making things work, by Max Gadney, BBC)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 31. Januar 2006, Lizenz
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Rubrik: Innovation 

Nach Michael Hammers Six Steps to Operational Innovation hat nun Guy Kawasaki mit The Art of Innovation 9 Regeln zusammen gestellt.

Die beiden ergänzen sich gut: Kawasaki legt den Fokus mehr auf den Markt, Hammer mehr auf die internen Faktoren.

Wieder in einer reichlich freien Übersetzung:

  1. Jump to the next curve: Weniger in den bestehenden Kategorien denken, mehr in neuen. Neue Ansätze für neue Märkte. Wirkliche Innovation entsteht, wenn Unternehmen mehr tun als Verbesserungen. Oder noch besser: Neue Märkte erfinden.
  2. Don’t worry, be crappy: Innovatoren zögern nicht, auch neue Produkte auf den Markt zu bringen, die noch unfertige Elemente haben. Wirklich innovative Produkte sind selten auf den ersten Wurf perfekt. Wartet man auf die Perfektion, dann kommt das Produkt nie auf den Markt.
  3. Churn, baby, churn: Lösungen schnell anzubieten bedeutet nicht, sich dann zurück lehnen. Jetzt gilt es, diese konsequent und zeitnah weiterzuentwickeln und neue Versionen auf den Mark zu bringen. Auch wenn es vielleicht schwer fällt, Fehler am eigenen Baby einzuräumen. “Innovation is not an event. It’s a process.”
  4. Don’t be afraid to polarize people: Es geht nicht darum, jeden mit einem neuen Produkt glücklich zu machen. Im Gegenteil, das fördert Mittelmässigkeit. Wichtig ist, dass die Bedürfnisse der Zielgruppe befriedigt werden. Und die Quick-Wins.
  5. Break down the barriers: Innovative Produkte verkaufen sich nicht einfach. Tatsächlich ist es so, dass es umso schwerer wird, je innovativer die Lösung ist. Denn erfordert ein Umdenken bei den Menschen. Einer der besten Wege ist, die (potenziellen) Kunden zu beteiligen und sie die Lösungen testen zu lassen.
  6. Let a hundred flowers blossom: Flexibel sein. Beobachten, wie die Kunden die innovative Lösung nutzen – und das dann ausbauen. Kein falscher Stolz an dieser Stelle.
  7. Think digital, act analog: Ziel von Innovation sind zufriedene Menschen, nicht tolle Lösungen und coole Produkte. Es ist gut, alle modernen Werkzeuge zu nutzen – damit Unternehmen konkrete Kundenbedürfnisse befriedigen.
  8. Never ask people to do what you wouldn’t do: Der naheliegende Test. Würden Sie es tun? Könnte Ihre Familie es benutzen? Und Ihre MitarbeiterInnen? Nein? Warum sollten es dann die Kunden?
  9. Don’t let the bozos grind you down: Gründe warum etwas nicht geht, die gibt es zur genüge. Und Menschen die Ihnen genau das sagen auch. Aber: Es geht um die “next curve” – und die gehorcht vielleicht anderen Regeln. Das heißt ja nicht, dass man den gesunden Menschenverstand ausschalten soll…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 12. Januar 2006, Lizenz
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Rubrik: Internet | Business Development 

50 Beispiele für die innovative Nutzung des Internet stellt BusinessWeek online vor. Einige spannende Beispiele aus den Web Smart 50 möchte ich kurz skizzieren. Vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung für Ihr Business dabei.

  • Der Klassiker ist sicherlich Apple. Mit iTunes ist es gelungen, einen vollkommen fremden Markt “aufzumischen”. Während die traditionellen Labels immer noch an einer adäquaten Antwort auf das Internet arbeiten, ist es einem Branchenneuling gelungen, neue Services zu etablieren und damit gutes Geld zu verdienen.
  • Continental Airlines nutzt Informationen aus dem aktuellen Flugverkehr um erweiterte Kundenservices online anzubieten. Das können z.B. Benachrichtigungen bei sich abzeichnenden Verspätungen sein.
  • Intuit, der eine oder andere mag es von den Finanztools QuickBooks und Quicken kennen, hat mit dem Wiki TaxAlmanac.org eine sehr aktive und hoch frequentierte Fach-Community ins Leben gerufen. Der Nutzen? Ein professionelles Netzwerk wurde aufgebaut und eine hochwertige Wissensbasis installiert. Eine hervorragende Ausgangsbasis für weitere Produktinnovationen.
  • 75 % weniger E-Mail-Verkehr in den Projekten hat Dresdner Kleinwort Wasserstein durch die intensive Nutzung von Wikis und Blogs realisiert. Dadurch und durch die Halbierung von Meetingzeiten wurde eine deutliche Performancesteigerung bei den Mitarbeitern erreicht.
  • Lego nutzt das Internet für kostengünstiges Marketing. So wurde z.B. ein neuer Lokomotiven-Bausatz vorab mit 250 enthusiastischen Fans entwickelt und diskutiert. Diese sorgen über Mund-zu-Mund-Propaganda im Internet dafür, dass innerhalb weniger Wochen die ersten 10.000 Einheiten verkauft werden konnten.

Schöne Erfolgsgeschichten die zeigen, dass mit guten Ideen und der richtigen Umsetzung enorme Potenziale erschlossen werden können. Aufgabe für die Unternehmen ist es jetzt “nur” noch, die eigene zu ermöglichen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 30. Dezember 2005, Lizenz
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