Rubrik: Business Development 

Wenn Alt-Kunden schlechter behandelt werden als Neu-Kunden, dann werden sie zu Ex-Kunden.

Vor allem, wenn man als Alt-Kunde > 30 % für die gleiche Leistung mehr bezahlen soll. Da hilft selbst eine relative Zufriedenheit und eine fast 18-jährige Kundenbeziehung nicht. Denn es ist ja nicht gesagt, dass man beim neuen Anbieter nicht noch zufriedener ist, auch wenn dieser keine “Fürsorge fürs Volk” verspricht. Die Bereichtschaft, das auszuprobieren steigt.

Zur potenziellen Preisersparnis kommt, vielleicht noch wichtiger, das Gefühl als Kunde beim alten Anbieter nicht wertgeschätzt und veräppelt zu werden. Im Zeitalter des Internet und des Web 2.0 eine gefährliche Einstellung für einen Anbieter.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 6. September 2007, Lizenz
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Rubrik: Business Development 

ist natürlich 5100. Ein wirklich unbezahlbares Marketing für akademie.de. Da dürften die Augen lachen und weinen zugleich… Bei der GEZ dürften sie nur weinen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 27. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Business Development 

Andreas Lutz weist im Blog von gruendungszuschuss.de auf die neuen Regelungen für geringwertige Wirtschaftsgüter hin, die ab 01.01.2008 in Deutschland in Kraft treten, und deren Auswirkungen auf die persönliche Steuererklärung. Es gibt noch einen zweiten Punkt für alle Hersteller und Verkäufer: Welche Auswirkungen hat das auf Ihre Preisgestaltung?

Vorab ganz kurz zur Neuregelung, vielleicht kennt sie noch nicht jeder:

  • Wirtschaftsgüter dürfen künftig bis zum Preis von 150 Euro netto sofort in voller Höhe abgeschrieben werden (bisherige Grenze: 410 Euro netto).
  • Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis von 150 bis 1.000 Euro netto landen künftig in einem Sammelposten und müssen zwingend über fünf Jahre abgeschrieben werden. Das ist für viele Güter, die bisher über 3 Jahre abgeschrieben wurden, z.B. Computer und Drucker, eine Verschlechterung um 2 Jahre.
  • Die 150 Euro müssen im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden, bisher bestand ein Wahlrecht.
  • Wird ein Wirtschaftsgut nicht mehr genutzt, z.B. aufgrund eines Defektes, muß es weiter die vollen 5 Jahre abgeschrieben werden. Die bisher mögliche Sonder-AfA entfällt ersatzlos.

Wir reden hier über ein Preissegment, in dem viele Gegenstände des täglichen Arbeitslebens angesiedelt sind. Vom Bürostuhl (für 400 Euro bekommt man einen rückenschonenden, für 149 Euro das Gegenteil) über den PC und den Drucker, das Backup-Laufwerk, die Kamera, das Navigationssystem, den Beamer, das etwas bessere Handy und, und, und.

Auf den ersten Blick fallen die Auswirkungen für die persönliche Steuererklärung auf. Besonders betroffen sind die kleinen Unternehmen, deren Investitionen häufig im Preissegment bis 1000 Euro liegen. Sie sind nun besonders von den deutlich schlechteren Abschreibungsregeln betroffen. Von den steuerlichen Entlastungen der Kaptialgesellschaften profitieren sie hingegen nicht. Gegenfinanzierung auf dem Rücken der zunehmenden Zahl der kleinen Firmen und der bisher geförderten Ich-AGs. Nun ja.

Aber das soll hier gar nicht das Hauptthema sein. Ich würde gerne im folgenden einen zweiten Blick auf einen anderen Punkt richten: Auf die notwendigen Überlegungen zur Preisgestaltung bei Herstellern bzw. Händlern. (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Business Development 

Gleb, einer der Gründer von Townster, grübelt darüber, ob er “das obligatorische” Beta im Logo haben will. Mir gehen ja bei jedem neuen Beta-Schriftzug in irgendeinem Logo immer öfter drei Gedanken durch den Kopf:

  1. Warum braucht jemand das Beta im Logo um permanente Weiterentwicklung zu suggerieren?
  2. Warum soll ich meine Daten einem Dienst anvertrauen, der Beta – also nicht ausgereift – ist?
  3. Der Gag war nur bei den ersten zwei Diensten gut. Inzwischen ist er abgenutzt und langweilig…

Gleb macht sich ja durchaus ähnliche Gedanken. Vielleicht wäre es eine erfrischende Sache, wenn mal wieder ein Nicht-Beta-Dienst in der Web 2.0-Welt aufschlägt?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 23. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Informationsgesellschaft | Business Development 

Prof. Rainer Kuhlen lehrt an der Universität Konstanz Informationswissenschaften. Dabei hat er unter anderem Menschen wie mich hervor gebracht. Lassen wir diesen Fakt einfach unbewertet und konzentrieren wir uns auf das hörenswerte Interview, das Nicole Simon mit ihm geführt hat. Es bietet interessante Aussagen zur Entwicklung des Internet, den Wert von Information und der Freizügigkeit im Umgang damit.

Prof. Kuhlen ist unter anderem sehr aktiv im Thema Urheberrecht und weist nicht nur in diesem Interview darauf hin, dass die “Ware” Information ganz andere Charakteristika hat als traditionelle Güter. Leider werden diese Unterschiede nicht beachtet bei der politischen und wirtschaflichen Ausgestaltung des Marktplatzes für Information.

“Die Banane esse ich, dann ist sie weg. Sie hat mir geschmeckt oder nicht und hat mir einige Kalorien gegeben. Aber als Ware ist sie weg, während das Stück Musik, das ich anhöre, nicht weg ist. Es verbraucht sich nicht, ganz im Gegenteil. Je mehr ein Stück Wissen gebraucht wird, umso mehr Nutzen schafft es. Das ist ein ganz anderer Gutscharakter.” (Prof. Rainer Kuhlen)

Folgt man diesem Gedanken, dann ist seine Anregung naheliegend: Wir brauchen neue Geschäftsmodelle für Wissen und für digitale Produkte, die diesem neuen Gutscharakter entsprechen. Vielmehr müssen wir Geschäftsmodelle entwickeln, die profitabler sind, je freier sie den Umgang mit Informationen machen.

Die X Euro für eine CD oder einem Download sind das jedenfalls nicht. Wie man unschwer an der Zunahme der “alternativen Bezugsquellen” erkennen kann. Und an der langsam wachsenden Erkenntnis, z.B. bei Apple und EMI, dass auch DRM (Digital Rights Management) gescheitert ist.

Ein anderer Gedanke: Texte in Blogs sind für Prof. Kuhlen pragmatische Texte. Das heisst, Texte mit Konsequenzen, mit Handlungsaufforderung und Wirkung. Es wäre schön, wenn Sie in diesem Blog den einen oder anderen Text finden, der das für Sie persönlich in postivstem Sinne erfüllt.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 13. April 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Business Development 

...als im Frischfisch-Blog von Sigi Bütefisch. Er gibt Gas mit einem gratis Frischfisch zur Kundengewinnung. Interessante Gedanken rund um die work.innovation Themen Informationsflut und Arbeitsalltag (nehme mal an, dass Blogs unter die 75 Minuten “Internet” fallen) finden sich auch.

Gutes Motto: “Von nix kommt nix.”

Frischer Fisch (seit Anfang Februar 2007), nahrhafter Fisch. Blogtipp.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 21. Februar 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Business Development | Medienkompetenz 

Aus zig verschiedenen Medienkanälen berieseln uns jeden Tag unzählige Informationen. Der schiere Overflow. Richtig schwierig, da mit der eigenen Medienarbeit überhaupt erstmal durchzudringen. Darin besteht sicher die erste Herausforderung: Einen Weg zu finden, wie die eigene Information trotzdem wahrgenommen wird.

Das alleine reicht jedoch nicht aus. Taugt die Information nicht, dann ist spätestens der dritte Versuch erfolglos. Es ist also auch eine Qualitätsfrage. Der Gehalt und die Aufmachung von Information muss stimmen. Nur dann werden auch zukünftige Informationen noch aufgenommen werden.

Es ist sicher eine gute Idee, sich bei seiner eigenen PR- und Medienarbeit im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, wie die jeweilige Zielgruppe die Qualität der Informationen – egal in welchem Medium – bewerten wird.

Der erste Blick eines aufmerksamen Lesers oder Hörers wird in jedem Fall der Quelle gelten. (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. Februar 2007, Lizenz
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Rubrik: Service | Business Development 

Wen aus “mal eben schnell noch einige Flaschen Wein für Weihnachten holen” ein knapp dreistüdiges Einkaufserlebnis auf engstem Raum wird, dann hat die Weinhandlung wohl ziemlich viel richtig gemacht. Entsprechend viel höher ist dann auch die Rechnung ausgefallen ;-).

Ort des Geschehens: Der Verkaufsladen der Fellbacher Weingärtner. Immer wieder ein Erlebnis, nicht nur kurz vor Weihnachten. Die Macher haben verstanden, dass Service und Einkaufserlebnisse die besten Kundenmagneten sind. Entsprechend entwickeln sich die Aktionen der Weingärtner zum Geheimtipp in der Region (und darüber hinaus). Mund-zu-Mund-Werbung at its best. Hinzu kommt die hervorragende Qualität der Produkte.

Doch was war heute geboten? Ein rundes Paket. Probierstände, auch der höchstpreisigen Weine und Raritäten. Extra leckere 4-Gänge-Häppchenküche (etwas die Zähne lang machen: Rehterrine, Curry-Zitronengras-Süppchen, krosse Ente mit Steinpilzen und weisse Schoko-Mousse mit Himbeeren) mit den passenden Kochtipps dazu. Nette Gespräche. Kunstvoller Einpack-Service. Kleine Geschenke und ein Gläschen Trester-Sahnelikör zum probieren. Nicht erschrecken, der schmeckt wirklich ganz hervorragend und natürlich haben wir gleich einen gekauft.

Ein gelungener Trick war auch, diese Aktion gar nicht groß anzukündigen. So konnte man die schöne Überraschung allen Besuchern ansehen, schlechte Laune ausgeschlossen.

Hat Spaß gemacht. Gerne wieder.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 16. Dezember 2006, Lizenz
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Rubrik: Internet | Business Development 

An die Werbeanzeigen von Google hat man sich inzwischen gewöhnt. Sie sind sogar sehr nützlich, gelangt man darüber doch häufig auf sehr relevante Seiten zu seiner Suche. Wenn Sie selbst Werbung mit AdWords machen, sollten Sie einige Dinge beachten. Jojo hat einen ausführlichen Text zu Googles Neuerungen bei der Qualitätsbewertung von Adwords geschrieben: Infos zum Google AdWords Qualitätsfaktor

Die wichtigsten Punkte zur positiven Beeinflussung dieses Qualitätsfaktors:

  • Klickrate, also die Anzahl der Klicks auf die jeweilige Anzeige.
  • Anzeigentext, der die gesuchten Keywords bzw. thematisch sehr nahestehende beinhalten sollte.
  • Qualität der Landing Page, also der Seite, auf die die Anzeige verweist. Diese sollte möglichst exakt in Inhalt und Begrifflichkeit auf die Anzeige passen.

Wie immer macht Google um die konkreten Faktoren ein großes Geheimnis. Nicht zu unrecht, da dieser Algorithmus die Qualität maßgeblich beeinflußt und damit einen USP darstellt. Damit hat die SEO-Gemeinde neben dem Ranking der Suchergebnisliste ein zweites Feld zum austoben.

Es steckt Arbeit drin. Gut für den Suchenden, wenn dadurch bessere Treffer angezeigt werden.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 6. Dezember 2006, Lizenz
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Rubrik: Business Development 

Was rauskommt, wenn ein Schweizer und ein Österreicher knappe 5 Minuten lang über Menschen im Unternehmen diskutieren, das kann man im Jobblog nachlesen. Kurz zitiert:

  • Unternehmen bestehen aus den Menschen, die für sie arbeiten.
  • Kunden kaufen bei Menschen, nicht bei anonymen Unternehmen.
  • Sie arbeiten nicht in einem Unternehmen, sondern mit den Menschen in einem Unternehmen!

Und wie ist das bei der Akquise? Kundenbedarf und eigenes Produkt ist die eine Seite. Die zweite Seite ist der Menschen gegenüber. Ohne den ist das alles andere nichts. Und der will überzeugt und nicht manipuliert werden. Er will keine Projektnummer sein, sondern mit seinen individuellen Herausforderungen persönlich betreut werden. Die Chemie machts.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 25. Oktober 2006, Lizenz
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