Rubrik: Datenschutz + Privacy | Technologien | Informationsgesellschaft 

Lieschen Müller oder Lieschen Müller? Die größte Herausforderung für Personensuchmaschinen ist das Auflösen von Namenskonflikten und die richtige Zuordnung gefundener Inhalte. Hier kranken eigentlich alle bekannten Personensuchmaschinen. Wohl dem – oder gerade auch nicht – der einen mehr oder weniger eindeutigen Namen hat.

Vor einiger Zeit hat die Personensuche Spock, die den Hype zu Personensuchmaschinen ins Rollen brachte, einen mit 50.000 $ dotierten Wettbewerb ausgeschrieben, um eben jenes Problem zu lösen. Lange hatte man nichts mehr davon gehört, jetzt sind die Gewinner bekannt. Es handelt sich um ein Team aus Deutschland, sechs Personen der Bauhaus-Universität Weimar um Professor Dr. Thomas Stein.

“Information is Nothing without Retrieval”, so das Motto des Lehrstuhls.

Von den weiteren 1500 Einsendungen wird Spock ebenfalls profitieren. Kleiner Nebenaspekt: Hier zeigt sich wieder einmal der Nutzen davon, die Öffentlichkeit und die Kunden in die Entwicklungsprozesse einzubeziehen.

Ich bin gespannt, wann die Ergebnisse in Spock implementiert sind. Beim schnellen Test gerade eben konnte ich noch keine Optimierung erkennen. Es wird wohl noch etwas Zeit brauchen, um die sicher nicht trivialen Verfahren zu implementieren. Trotzdem zeigt es sich, dass man das Thema der Personensuche, insbesondere für die digitale Reputation, nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Die Technologie macht rasante Fortschritte.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 9. März 2008, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes | Informationsgesellschaft 

Ich mag die Idee hinter Creative Commons (Wikipedia) sehr. Inhalte werden vom Verfasser frei verfügbar gemacht und können unter bestimmten, vom Autor definierbaren Bedingungen weiterverwendet werden. So kann Wissen einfach weiterentwickelt werden. Ich bin der Überzeugung, dass die Ideen hinter Creative Commons, ähnlich wie die Ideen hinter Open Source, die Basis für viele Geschäftsmodelle der Zukunft sein werden.

So weit die Theorie. In der Praxis wird kopiert was das Zeug hält, fremder Content wird schamlos als eigener ausgegeben, Verlinkungen und Namensnennungen sind schon zu viel Arbeit für die Content-Diebe. Content-Klau mittels automatisierter Tools ist nervig. Content-Klau ganz bewußt per Copy-Paste zeugt von fehlendem Respekt und einer egoistischen Selbstbedienungsmentalität. Creative Commons hat viel mit guter Kinderstube zu tun.

Schade drum. Wirklich Schade drum. Die Inhalte des work.innovation Blog werden künftig nicht mehr nach Creative Commons veröffentlicht sondern nach geltendem Recht.

Gerne kann jeder Leser auch künftig das work.innovation Blog in eigenen Arbeiten zitieren. Ich betrachte das als Wertschätzung meiner Arbeit. Bei längeren Passagen bitte ich um vorherige Rücksprache, bei kürzeren Absätzen bestehe ich auf korrekter Zitierung und Verlinkung.

Bei Content-Klau werde ich künftig folgendes Verfahren anwenden:

  1. Freundliche Mahnung per E-Mail oder Blog-Kommentar, wenn möglich
  2. Rechnung über 10 € (netto) / 11,90 € (brutto) pro Textzeile (sofort fällig, es zählt die Zeilenanzahl im work.innovation Blog), wenn der Beitrag nach Schritt 1. nicht innerhalb von maximal 7 Tagen gelöscht wurde
  3. Einleiten der juristischen Schritte, wenn die Rechnung nicht bezahlt wird

Wieso müssen solche Dinge klar gestellt werden?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 4. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Innovation | Technologien | Wirtschaft 

Wußten Sie, dass alle Ameisen dieser Erde zusammengenommen etwa genauso viel wiegen wie alle Menschen? Nicht, dass das etwas mit Schwarmintelligenz zu tun hätte, interessant finde ich es trotzdem. Im National Geographic Deutschland gibt es in der Ausgabe August 2007 einen umfassenden, sehr spannenden und gewohnt faszinierend bebilderten Beitrag zur Schwarmintelligenz. Einen kurzen Teaser können Sie auch online lesen.

“Ein Beispiel sind die Massendemonstrationen von Globalisierungsgegnern. Zu beobachten im Juni 2007 in Deutschland, im Umfeld des sogenannten G-8-Gipfels: Vor allem die gewaltbereiten Randalierer informierten sich per Handy kontinuierlich gegenseitig über die Bewegungen der Polizei. Eine früher eher unkoordiniert handelnde Masse wurde zu einem ‘schlauen Schwarm’, der sich bei Vorstößen der Polizei immer wieder aufteilte und an anderer Stelle neu zusammenfand.” Quelle: Peter Miller, National Geographic, Verweis

Ich will Ihnen und mir nachfolgend einige Gedanken und Aussagen des Artikels festhalten. Nicht den Artikel ersetzend, nicht vollständig, nicht perfekt ausformuliert. Eher ein kleines, spontan mitgeschriebenes Exzerpt.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Juli 2007, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes | Innovation | Informationsgesellschaft | Business Development 

Die Links zum Wochenende in der zehnten Auflage:

  • Basierend auf dem Trendradar des Gottlieb-Duttweiler-Institutes präsentiert nachrichten.ch die Trends, die uns morgen bewegen werden. Wesentliche Punkte: Nischenökonomie und Long Tail, digitale Reputation, Empfehlungssysteme, Werteorientierung, noch weitergehende Differenzierung, traditionelle Medien als Verlierer der neuen Entwicklungen, Crowd Sourcing und Open Innovation via Internet, permanente Innovation, and many more…
  • Peter Schaar, Bundesbeauftragter für Datenschutz, fordert eine Ethik der Informationsgesellschaft und adressiert damit vor allem auch die Politik, die den Datenschutz der Bürger wieder in dem Mittelpunkt rücken sollte.
  • Im Artikel Konvergenz. Ein Gerät für alles. macht sich Nadine Oberhuber auf Zeit online Gedanken darüber, ob die Alleskönner unter den technischen Geräten wirklich das sind, was die Nutzer haben wollen. Ist es eine technische Frage? Oder doch eher eine (arbeits-)organisatorische? Meiner bescheidenen Meinung nach: letzteres.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. März 2007, Lizenz
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