Rubrik: Information Worker 

Prokrastination, Aufschieberitis, morgen ist auch noch ein Tag…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 13. Dezember 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Also, mir ist das ja noch nie passiert, dass ich eine Arbeit aufgeschoben hätte. Ganz ehrlich…

Danke an Lev Yilmaz für das Video und Mario Sixtus fürs ausgraben.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 27. November 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Procrastination = Aufschieberitis. War hier im Blog schon mal Thema: Was Du heute kannst besorgen. Oder: Steuererklärung als Wellness-Programm!

Der Chief Happiness Officer hat nun ein leidenschaftliches Plädoyer für die Aufschieberitis verfasst und setzt damit einen Gegenpunkt zu obigem Beitrag. Und hat gar nicht mal so unrecht damit, man muß es ja nicht gleich übertreiben. How to procrastinate effectively

“Search for procrastination on google and you’ll find a massive number of articles on how to stop procrastinating and get stuff done.

[...]

They’ll tell you that if only you had enough willpower, backbone, self-control and discipline this is how you would work too.”

“Well guess what: Most people don’t work that way. Sometimes you’re in the mood for task X and doing X is ridiculously easy and a lot of fun. Sometimes doing X feels worse than walking barefoot over burning-hot, acid-covered, broken glass and forcing yourself to do it anyway is a frustrating exercise in futility.”

Und wie schiebt man nun “richtig” auf?

  1. Keine Schuldgefühle
  2. 100%-ig aufschieben, nicht nur ein bischen
  3. Bewußte Entscheidung
  4. Nicht einfach so, sondern mit einem guten Grund
  5. Ergebnisse in Gefahr? Vorher informieren und neue Deadlines setzen.

Ein sechster Punkt fehlt mir: Nicht die unangenehmen Jobs aufschieben. Die werden nur immer unangenehmer und belasten das Denken.

Lesenswerter Beitrag. Gehen Sie direkt dorthin, schieben Sie es nicht auf.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 30. November 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Ja, also. Fangen wir einfach mal an: Ein sehr lesenswerter und (auf den letzten Drücker) gut geschriebener Beitrag von Sigrid Neudecker bei Spiegel Online mit dem Titel Psychologie des Aufschiebens – Morgen. Versprochen!. Das schöne an dem Thema: Man muß es nicht erklären, jeder kennt es. Man nennt das auch Prokrastination.

Zwei Typen gibt es:

  1. den Erregungsaufschieber (arousal procrastinator), der fest davon überzeugt ist, erst im letzten Moment und unter Druck so richtig arbeiten zu können. Autosuggestion und Adrenalin, das wirkt.
  2. der Vermeidungsaufschieber (avoidance procrastinator), versorgt sich schon mal mit Begründungen fürs Scheitern. Man hätte ja gekonnt, wenn … die Zeit nicht so knapp gewesen wäre. Pech aber auch.

Ein oberflächlich beruhigtes, aber doch immer wieder schlechtes Gewissen macht “man” sich dabei selbst. Was “man” hingegen bräuchte sind Anreize, die Karotte vor der Nase. Allerdings: Mit Zeitmanagement oder GTD hat das zunächst nichts zu tun:

“Einem chronischen Aufschieber zu sagen: ‘Tu’s einfach!’, ist so, wie einem Depressiven zu sagen, er solle doch einfach mal fröhlich sein.”
Joseph R. Ferrari, Psychologe (DePaul University, Chicago)

Einige Vorschläge hat Sigrid Neudecker trotzdem aufgeschrieben (hier in leichter Abwandlung), die dann doch etwas an die Methoden aus diversen Methoden zum Zeit- und Aufgabenmanagement erinnern:

  • Kleine, überschaubare Teile sind weniger abschreckend als das große Ganze. Also unterteilen.
  • Die To-do-Liste bringt vielleicht ein gutes Gefühl, gemacht ist aber damit noch nichts.
  • Es dauert länger als geplant. Also Puffer einbauen.
  • Störungen ausschalten. Sei es die E-Mail oder der spontane Plausch zwischendurch.
  • Mit sich selbst vereinbarte Anfangszeitpunkt können trotzdem eine gewisse Verbindlichkeit schaffen.
  • Ein guter Raum, neue und schöne Werkzeuge, eine angenehme Atmosphäre schaffen Motivation.
  • Man muß nicht immer am Anfang beginnen, vielleicht gibt es auch andere Einstiege, die mehr Spaß machen. So entstehen übrigends viele Blog-Beiträge hier.

Letztlich geht es allerdings um eine nachhaltige Verhaltensänderung.

Weitere Details zu Ursachen, Stand der Forschung und möglichen Ansätzen im Artikel von Sigrid Neudecker

Was hatte das noch mal mit der Steuererklärung zu tun? Ach ja, ein Finanzbeamter meint, es sei wie Wellness, wenn man die Steuererklärung fertig macht… Man muß ja nicht jede Meinung teilen…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 22. April 2006, Lizenz
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